Pressestimmen zum England-Spiel: »Geist von Southgate schwebt erneut über England«

Datum24.06.2026 09:01

Quellewww.zeit.de

TLDREnglands 0:0 gegen Ghana sorgt für Kritik in der heimischen und internationalen Presse. Die „Three Lions“ werden für eine schwache Leistung und mangelnde Torchancen kritisiert. Die spanische „Marca“ sieht Parallelen zum Spielstil unter Ex-Trainer Southgate. Andere Medien sprechen von einem Dämpfer, einer miserablen Leistung und einem Rätsel, warum das Team wenig aufs Tor schießt. Die Gruppe bleibt offen, und England muss auf das nächste Spiel warten.

InhaltDie heimische Presse kritisiert Englands Nationalmannschaft nach dem 0:0 gegen Ghana. Die spanische "Marca" fühlt sich an Englands Ex-Coach Southgate erinnert. Die englische Nationalmannschaft hat im zweiten Gruppenspiel gegen Ghana mit einem unerwarteten 0:0-Unentschieden enttäuscht. Der WM-Mitfavorit vom deutschen Trainer Thomas Tuchel schoss nur viermal auf das gegnerische Tor. Nach Spielabpfiff geht die internationale und die englische Presse mit den Three Lions hart ins Gericht. Laut der britischen The Sun erlebt die englische Nationalmannschaft gegen Ghana einen "herben Dämpfer" und Kapitän Harry Kane "vergibt die große Chance, das Spiel zu entscheiden". The Guardian schreibt: "England wurde von einem hartnäckigen Ghana auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, der Ausgang der Gruppe bleibt offen" und die Daily Mail sieht eine "miserable WM-Leistung" eines "völlig formschwachen" Teams. Mirror bezeichnet die Partie als "langweiliges WM-Spiel", indem ein "glanzloses England" an einem "robusten Ghana" scheitert. Die spanische Marca bezieht sich auf Englands Ex-Nationalcoach Gareth Southgate und schreibt, der "Geist von Southgate schwebt erneut über England". Die Three Lions hätten die von Ghana errichtete Mauer nicht durchbrechen können. Auch die AS sah ein enttäuschendes Unentschieden. "Ein Spiel zum Vergessen für Bellingham", der beim spanischen Rekordmeister Real Madrid unter Vertrag steht. Die US-amerikanische The Athletic fragt, warum die Engländer nicht häufiger auf das gegnerische Tor geschossen haben. So "stolpert England gegen Ghana zu einem Unentschieden". AD aus den Niederlanden diagnostiziert bei England das "Zweites-Spiel-Syndrom". Der WM-Mitfavorit habe sich gegen ein starkes Ghana schwergetan und noch einiges zu tun. Die französische L’Équipe zieht das Fazit: "Frustriert von Ghana, strauchelte England und muss nun auf die Qualifikation warten."