Datum24.06.2026 08:33
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Zugfunk (GSM-R) war bundesweit gestört, was zu einem zweistündigen Stillstand im Bahnverkehr führte. In Bayern rollte der Verkehr am Morgen danach wieder an, allerdings mit vereinzelten Folgebeeinträchtigungen und Verspätungen. Das veraltete GSM-R-System soll in den kommenden Jahren durch das modernere FRMCS (5G-basiert) ersetzt werden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zugfunk gestört“. Lesen Sie jetzt „Nach bundesweiter Störung - Bahnverkehr in Bayern angerollt“. Nach einer Störung des digitalen Zugfunks GSM-R ist der Zugverkehr am Morgen auch in Bayern wieder angelaufen. Die Deutsche Bahn und andere Anbieter gingen für die Morgenstunden noch von Folgebeeinträchtigungen aus, listeten aber auch viele Züge als pünktlich. Am Münchner Hauptbahnhof war die Situation am früheren Vormittag verhältnismäßig entspannt, wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete. Viele Züge fuhren den Anzeigetafeln zufolge mit geringeren Verspätungen ein. Einzelne Verbindungen waren ausgefallen oder die Züge wendeten früher. Die deutschlandweite Störung im Funksystem hatte bei der Bahn am späten Dienstagabend für rund zwei Stunden Stillstand gesorgt. Es waren etliche Reisende betroffen. Gegen 0.30 Uhr fuhren die ersten Züge wieder. Über das Bahnfunksystem GSM-R kommunizieren Lokführer, Leitstellen und Streckenpersonal miteinander. Das System stammt aus den 1990er Jahren und basiert auf dem Mobilfunkstandard der zweiten Generation (2G). Es soll in den kommenden Jahren durch das System FRMCS ersetzt werden, dieses basiert auf dem Mobilfunkstandard der fünften Generation (5G). © dpa-infocom, dpa:260624-930-273130/1