Großeinsatz der Feuerwehr: Menschliches Versagen war Ursache für tödlichen Chemieunfall

Datum24.06.2026 08:39

Quellewww.zeit.de

TLDRMenschliches Versagen hat den tödlichen Chemieunfall in Nürnberg im Mai verursacht, bei dem ein Mitarbeiter starb und weitere verletzt wurden. Laut Polizei trat unbeabsichtigt Schwefelwasserstoff aus, verursacht durch Fehlverhalten bei der Handhabung chemischer Stoffe. Ein Gutachten bestätigte diese Ursache. Da kein Verdächtiger ermittelt wurde, wird kein Verfahren eingeleitet. Knapp 70 Mitarbeiter mussten nach dem Unglück vom Großaufgebot der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet werden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Großeinsatz der Feuerwehr“. Lesen Sie jetzt „Menschliches Versagen war Ursache für tödlichen Chemieunfall“. Menschliches Versagen hat den Ermittlungen der Polizei zufolge den tödlichen Chemieunfall in Nürnberg verursacht. Bei dem Unglück im Mai war ein Mitarbeiter der Firma gestorben, weitere wurden verletzt. Es habe ein Fehlverhalten bei der Handhabung chemischer Stoffe gegeben, sagte Polizeisprecher Oliver Trebing. Gutachten hätten ergeben, dass dabei Schwefelwasserstoff ausgetreten sei, der unbeabsichtigt durch die Verbindung anderer Stoffe entstanden sei, sagte Trebing. "Es gibt keinen Beschuldigten." Deshalb werde kein Ermittlungsverfahren eröffnet. Weitere Details nannte er nicht. Die "Nürnberger Nachrichten" hatten zuvor über die Ermittlungsergebnisse berichtet.  Ein Großaufgebot der Feuerwehr war am 15. Mai nach dem Unglück zu dem Betrieb ausgerückt, darunter mehrere Trupps in Chemikalienschutzanzügen. Etwa 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten die Rettungskräfte aus dem Gebäude holen. © dpa-infocom, dpa:260624-930-273141/1