Datum24.06.2026 08:36
Quellewww.zeit.de
TLDRFamilienministerin Karin Prien plädiert für eine altersgerechte Mediennutzung statt eines pauschalen Social-Media-Verbots für Kinder. Sie betont, dass Kinder nicht von der digitalen Gesellschaft ausgeschlossen werden sollten. Priorität haben die Verantwortung der Plattformbetreiber, insbesondere bei der Altersverifikation, und der Schutz vulnerabler Gruppen vor digitalen Risiken. Prien wird heute Handlungsempfehlungen einer Expertenkommission erhalten.
InhaltStatt eines einfachen Social-Media-Verbots setzt Karin Prien auf eine altersgerechte Mediennutzung. Heute erhält die Ministerin dazu Empfehlungen der Expertenkommission. Die Bundesfamilienministerin Karin Prien hat sich gegen ein einfaches Social-Media-Verbot ausgesprochen. Im Interview mit dem Magazin Eltern rät sie stattdessen dazu, Kinder altersgerecht an die digitale Welt heranzuführen. "Wir leben in einer digitalen Gesellschaft. Kinder und Jugendliche sollten davon nicht ausgeschlossen werden", sagte die CDU-Politikerin gegenüber dem Magazin. Wichtig sei dabei die Verantwortung der Plattformbetreiber, etwa bei der Altersverifikation. Zudem müssten vulnerable Gruppen in den Blick genommen werden. "Wir wissen, dass bestimmte Kinder und Jugendliche von digitalen Risiken deutlich stärker betroffen sind als andere." Die Ministerin bekommt heute die Handlungsempfehlungen der Expertenkommission Kinder und Jugendschutz in der digitalen Welt zu den Social-Media-Verboten. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.