Wasserstände: Niedrigwasser in den sächsischen Flüssen

Datum24.06.2026 07:15

Quellewww.zeit.de

TLDRSachsens Flüsse wie Elbe und Mulde leiden unter starkem Niedrigwasser. An der Hälfte der Messstellen werden geringere Durchflussmengen als üblich registriert, ein deutlicher Anstieg zur Vorwoche. Ursächlich sind langanhaltende Trockenperioden, die ökologische Belastungen für Gewässer und Lebewesen bedeuten. Für die kommenden Tage wird weiterhin Hitze und Trockenheit erwartet, bevor Anfang nächster Woche erste Niederschläge möglich sind.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wasserstände“. Lesen Sie jetzt „Niedrigwasser in den sächsischen Flüssen“. Sachsens Flüsse geben derzeit an vielen Stellen ein eher trauriges Bild ab: Elbe, Mulde und Co. führen Niedrigwasser. Nach Angaben des Landesumweltamtes wird aktuell an der Hälfte von landesweit 149 ausgewerteten Pegeln Niedrigwasser registriert. Die Zahl sei im Vergleich zur Vorwoche deutlich angestiegen. Niedrigwasser bedeutet, dass an den Messstellen viel weniger Wasser durchfließt als üblich.  An der Elbe in Dresden wurde am Dienstagabend ein Durchfluss von rund 100 Kubikmetern pro Sekunde festgestellt. Als Niedrigwasser zählen dort Werte von weniger als 109 Kubikmeter pro Sekunde. Auch an Flüssen wie der Freiberger Mulde in Mittelsachsen, der Pleiße und der Parthe bei Leipzig oder der Schwarzen Elster in Ostsachsen messen die Hydrologen derzeit Niedrigwasser.  Fehlendes Wasser in den Flüssen ist laut Landesumweltamt die Folge von langanhaltenden Trockenzeiten. Es ist eine Belastung für die Gewässer und die darin vorkommenden Tiere und Pflanzen, weil unter anderem die Temperaturen ansteigen und der Sauerstoffgehalt sinkt. In den nächsten Tagen ist nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes kein Regen in Sicht. Bis zum Wochenende bleibt es in Sachsen heiß und trocken. Anfang nächster Woche könnten dann wieder Niederschläge fallen. © dpa-infocom, dpa:260624-930-272803/1