US-Abschiebepolitik: US-Richter stoppt Festnahmen in Einwanderungsgerichten

Datum24.06.2026 06:41

Quellewww.zeit.de

TLDREin US-Bundesrichter hat der Migrationsbehörde ICE vorerst landesweit untersagt, Menschen in Einwanderungsgerichten festzunehmen. Diese Praxis, die unter Präsident Trump ausgeweitet wurde, erlaubt ICE-Beamten, Migranten auch auf Gerichtsfluren festzunehmen, selbst wenn diese noch Rechtsmittel einlegen könnten. Kritiker sehen darin eine Gefährdung ordnungsgemäßer Verfahren und warnen vor traumatischen Folgen.

InhaltICE-Beamte dürfen Menschen in Einwanderungsgerichten vorerst nicht mehr festnehmen. Ein landesweiter Beschluss untersagt die unter Präsident Trump ausgeweitete Praxis. Ein Bundesrichter hat der US-Migrationsbehörde ICE untersagt, Menschen in Einwanderungsgerichten festzunehmen. Mit dem landesweit gültigen Beschluss stoppte der Richter einen besonders umstrittenen Bestandteil der Abschiebepolitik von Präsident Donald Trump.  In den USA befassen sich die Einwanderungsgerichte unter anderem mit Fällen von Migranten, die die Regierung abschieben möchte. Seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit nehmen ICE-Beamte Migranten auch auf den Fluren solcher Gerichte fest. Dies geschieht zum Teil selbst dann, wenn Angeklagte noch nicht alle Rechtsmittel ausgeschöpft haben. Kritiker sehen darin den ordnungsgemäßen Ablauf der Verfahren gefährdet und warnen vor traumatischen Auswirkungen auf Betroffene. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.