Digitaler Bahnfunk gestört: Erste Züge der Deutschen Bahn fahren nach bundesweitem Ausfall wieder

Datum24.06.2026 00:52

Quellewww.spiegel.de

TLDREin bundesweiter Ausfall des digitalen Bahnfunk (GSM-R) legte am Dienstagabend den Zugsverkehr der Deutschen Bahn für fast zwei Stunden lahm. Erste Züge fahren nun wieder, jedoch wird noch bis mindestens Mittwochmorgen (6 Uhr) mit erheblichen Verspätungen und Ausfällen gerechnet. Die Ursache der Störung sei gefunden und wird behoben. Auch Privatbahnen und der Güterverkehr waren betroffen.

InhaltSämtliche Züge der Deutschen Bahn standen für knapp zwei Stunden still. Nun rollen die ersten zwar wieder. Es wird aber noch lange mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet. Die Ursache der Störung ist offenbar gefunden. Erste Züge der Deutschen Bahn sind nach dem bundesweiten Ausfall wieder losgefahren. DB Regio Mitte und die S-Bahn Berlin teilten online mit, dass der Zugverkehr wieder aufgenommen werde. "Bis sich der Bahnverkehr wieder normalisiert hat, muss bis mind. 24.06.2026 – 6 Uhr mit hohen Folgeverspätungen und kurzfristigen Fahrtausfällen gerechnet werden", teilte DB Regio Mitte bei X  mit. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Die Deutsche Bahn hat die Ursache der Störung, die zu einem bundesweiten Stopp des Zugverkehrs geführt hat, zwischenzeitlich identifiziert. "Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten intensiv an einer Lösung", sagte ein Bahn-Sprecher. Genauere Informationen zur Ursache gab es zunächst nicht. Der Bahnverkehr war am späten Dienstagabend wegen einer Funkstörung eingestellt worden. Den Angaben des Sprechers zufolge war der digitale Bahnfunk GSM-R gestört. Betroffen waren in einigen Städten auch S-Bahnen, die von der Deutschen Bahn betrieben werden, ebenso Privatbahnen und auch der Güterverkehr, der vor allem abends und nachts unterwegs ist. Auch Privatbahnen waren betroffen. Das Unternehmen Metronom, das Nahverkehrszüge in Niedersachsen, Bremen und Hamburg betreibt, teilte mit, dass alle Züge auf allen Strecken betroffen seien. In Kürze mehr bei SPIEGEL.de