Datum23.06.2026 18:27
Quellewww.zeit.de
TLDR14 deutsche Segelboote kämpfen am Mittwoch bei der 132. Kieler Woche in den Medaillenrennen um olympische Disziplinen. Leichte Winde erschweren die Bedingungen. Im Ilca 7 sind Ole Schweckendiek und Philipp Buhl aussichtsreich platziert, ebenso wie die Vizeweltmeister im 470er-Mixed Diesch/Markfort, die als Führende ins Rennen gehen. Fünf weitere deutsche Mixed-Teams im 470er zeigen die Stärke in dieser Klasse, auch wenn einige Top-Teams zur WM-Vorbereitung fehlen. Drei deutsche 49erFX-Frauenteams und ein 49er-Männertrio haben ebenfalls Medaillenchancen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Segeln“. Lesen Sie jetzt „14 deutsche Boote im Kieler-Woche-Finale der Olympiasegler“. Die deutschen Nationalsegler sind bei der 132. Kieler Woche auf der Förde bisher erfolgreich. In den jeweils zwei Medaillenrennen der sechs olympischen Disziplinen sind sie am Mittwoch mit insgesamt 14 Booten im Einsatz. Erwartet werden wie schon in den vergangenen Tagen schwere Aufgaben in leichten hochsommerlichen Zitterwinden. Hochspannung herrscht im Ilca 7, wo der 21 Jahre junge Kieler Ole Schweckendiek und der 36 Jahre alte Ex-Weltmeister Philipp Buhl (Sonthofen) als Vierter und Fünfter in ihre beiden Medaillenrennen starten. Für beide geht es um einen Podiumsplatz, aber auch darum, wer beim Heimspiel im Trainingsrevier der Nationalmannschaft zwei Jahre vor den Olympischen Spielen in LA 2028 die Bugspitze vorne hat. "Ole segelt gut in diesen leichten Winden, ist schnell, smart und ein ernstzunehmender Gegner auf Kurs LA28", sagte Buhl am Vorabend der Entscheidung. Als Spitzenreiter ziehen die Vizeweltmeister Simon Diesch/Anna Markfort (Württembergischer Yacht-Club/Seglerhaus am Wannsee) in die Entscheidungsläufe im 470er-Mixed ein. Fünf weitere gemischte GER-Duos im Finale demonstrieren zum einen die deutsche Stärke in dieser DSV-Paradedisziplin, weisen aber auch auf die Abwesenheit einiger internationaler Leistungsträger hin. Sie bereiten sich anderswo auf die Weltmeisterschaft Mitte August im japanischen Ex-Olympiarevier von Enoshima vor. Drei deutsche 49erFX-Frauenteams ziehen mit Podiumschancen in die Medaillenrennen der Skiffseglerinnen ein. Als Beste starten Sophie Steinlein/Catherine Bartelheimer (Norddeutscher Regatta Verein/Segelclub Inning am Ammersee) von Platz drei aus in die Entscheidung. Bei den 49er-Männern wollen Richard Schultheis/Fabian Rieger (NRV/VSaW) als einzige deutsche Crew im Finale von Platz acht aus noch aufs Podium segeln. © dpa-infocom, dpa:260623-930-270807/1