Datum23.06.2026 14:43
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Kirschsaison in Sachsen ist gestartet, mit einer erwarteten durchschnittlichen Ernte von 400 Tonnen Süßkirschen und 1300 Tonnen Sauerkirschen. Die beliebten Früchte sind frisch vom Erzeuger erhältlich, teils auch zum Selbstpflücken, was preislich attraktiv ist. Die Preise liegen auf Vorjahresniveau, Selbstpflücker zahlen meist weniger. Während Süßkirschen primär frisch vermarktet werden, erfolgt bei Sauerkirschen eine Weiterverarbeitung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kirschen“. Lesen Sie jetzt „Kirschsaison in Sachsen: Wer pflückt, spart beim Preis“. Auf Kirschen aus der Region können sich die Menschen derzeit in Sachsen freuen - die Saison ist gestartet. "Wir erwarten eine durchschnittliche Ernte", sagte die Geschäftsführerin des Obstbauverbandes Sachsen und Sachsen-Anhalt, Carmen Stefanie Kaps. Sie rechnet mit etwa 400 Tonnen Süßkirschen und 1300 Tonnen Sauerkirschen. Angebaut werden im Freistaat Süßkirschen auf 100 Hektar sowie Sauerkirschen auf etwa 230 Hektar. Neben den Erdbeeren gehören Kirschen zu den beliebtesten Sommerboten. Dabei ist es egal, ob frisch vom Baum, als Snack, im Kuchen oder eingekocht, wie Kaps erläuterte. Besonders schmackhaft sind die Süßkirsche derzeit direkt vom Erzeuger. Landesweit gibt es einige Betriebe, die die Früchte in Hofläden anbieten oder auch zum Selbstpflücken. "Naschen ist natürlich erlaubt. Man muss ja herausfinden, welche Sorte einem am besten schmeckt. Nur satt essen sollte man sich nicht unbedingt", sagte Kaps. Die Preise für Verbraucher orientieren sich in dieser Saison in etwa an denen des Vorjahres. In der direkten Vermarktung, etwa bei Hofläden, zahlten Kunden zwischen vier und fünf Euro, wer selbst pflückt, zahlt meist etwas weniger. Während Süßkirschen zu 80 Prozent in die Frischvermarktung gehen, ist es bei Sauerkirschen den Angaben zufolge genau umgekehrt. Hier wird der Großteil weiterverarbeitet. © dpa-infocom, dpa:260623-930-269127/1