Datum23.06.2026 07:47
Quellewww.zeit.de
TLDRDer baden-württembergische Kultusminister Andreas Jung strebt klarere und verbindlichere Regeln für Hitzefrei an Schulen an. Derzeit gibt es keine einheitlichen Vorgaben, auch wenn 25 Grad Außentemperatur als Richtwert empfohlen werden. Jung will prüfen, ob eine "Soll"-Regelung eingeführt werden kann und ob die Klassenzimmertemperatur zum entscheidenden Kriterium werden soll. Änderungen sind frühestens ab dem kommenden Schuljahr denkbar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Hitze in Schulen“. Lesen Sie jetzt „Kultusminister will klarere Regeln für Hitzefrei an Schulen“. Der baden-württembergische Kultusminister Andreas Jung (CDU) will einem Medienbericht zufolge die Regelungen für Hitzefrei an Schulen neu fassen. "Ich kann mir vorstellen, dass wir neue Regelungen erarbeiten, alles auf den Prüfstand stellen", sagte er am Morgen im Radiosender SWR1. Dies könnte dann aber frühestens ab dem nächsten Schuljahr gelten. Die Verantwortung dafür, Hitzefrei zu geben, liege dann zwar weiterhin bei den Schulen. Er sei aber dafür, etwas mehr Verbindlichkeit hineinzubringen. Das Kultusministerium macht derzeit keine generellen Vorgaben, ob und wann Schülerinnen und Schüler Hitzefrei bekommen. Auch eine landesweit einheitliche Temperaturgrenze, bei der der Unterricht automatisch endet, gibt es nicht. Als Kriterium wird aber unter anderem empfohlen, dass die Schulen Hitzefrei geben können, wenn die Außentemperatur um 11.00 Uhr mindestens 25 Grad im Schatten beträgt. Daraus müsse eine "Soll"-Regelung werden, erklärte der Minister im SWR1. Er sei zudem dafür, dass man die Temperatur im Klassenzimmer zum Maßstab nehme. © dpa-infocom, dpa:260623-930-266607/1