Datum23.06.2026 05:00
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Remagen wurde ein Pop-up-Pool eröffnet, um während der Sanierung des städtischen Freizeitbades Abkühlung zu ermöglichen. Das 250 m² große Becken steht bis Mitte September für Sportschwimmer, Kurse und die Öffentlichkeit zur Verfügung. Pro Stunde sind maximal 30 Besucher zugelassen, der Zutritt ist nur mit online gebuchten Zeitfenstern möglich. Parallel dazu appelliert die Stadt dringend an die Bürger, ihren Wasserverbrauch zu reduzieren und auf Gartenbewässerung sowie Autowäsche zu verzichten, da die Wasserreserven durch die Hitze stark beansprucht werden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Abkühlung“. Lesen Sie jetzt „Remagen eröffnet Pop-up-Pool – Schwimmen trotz Badsanierung“. Pünktlich zu den derzeit sommerlich heißen Tagen in Rheinland-Pfalz können sich die Menschen in Remagen (Kreis Ahrweiler) wieder im Wasser abkühlen. Während das Freizeitbad der Stadt weiterhin saniert wird, ist auf dem Gelände inzwischen ein mobiles Pop-up-Schwimmbecken in Betrieb gegangen, wie die Stadt mitteilte. Die Stadt arbeitete dafür mit dem DLRG-Ortsverband zusammen. Das 25 mal 10 Meter große Lehr- und Sportschwimmbecken könne bis Mitte September genutzt werden und bietet vor allem Sportschwimmern, Schwimmkursen und der Schwimmausbildung eine Ausweichmöglichkeit, hieß es weiter. Auch für die Öffentlichkeit stehen demnach mehrere Zeitfenster zur Verfügung. Wegen der begrenzten Größe dürften allerdings maximal 30 Badegäste pro Stunde ins Wasser. Der Zutritt erfolge ausschließlich über vorab online gebuchte Zeitslots. Der Eintritt koste 1,50 Euro pro Stunde. Dass eine öffentliche Bademöglichkeit dringend gebraucht wurde, zeigt sich an einem Aufruf der Stadt, keine eigenen Pools zu befüllen. Die Bevölkerung sei wegen eines sehr hohen Wasserverbrauchs zum Sparen angehalten. Die Hochbehälter der Wasserversorgung leerten sich derzeit deutlich schneller als üblich, teilte die Verwaltung mit. Bürgerinnen und Bürger sollten deshalb vorübergehend auch auf das Bewässern von Gärten und Rasenflächen sowie die Fahrzeugwäsche verzichten. Damit solle die Versorgungssicherheit gewährleistet und möglichen Engpässen vorgebeugt werden. © dpa-infocom, dpa:260623-930-266191/1