Datum22.06.2026 20:15
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Land Sachsen-Anhalt fördert die Sanierung von Quedlinburgs historischer Stadtmauer mit rund 50.000 Euro. Die Mittel dienen der Denkmalpflege, der Sicherung der Bausubstanz und der Gefahrenabwehr. Geplant sind Reinigungs- und Pflegemaßnahmen sowie die Sicherung instabiler Bereiche. Die Stadt trägt den Rest der Gesamtkosten von etwa 57.000 Euro. Die Arbeiten sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Die mittelalterliche Stadtmauer ist ein prägender Bestandteil des UNESCO-Welterbes von Quedlinburg.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Historische Bausubstanz“. Lesen Sie jetzt „50.000 Euro für Quedlinburgs historische Stadtmauern“. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die Sanierung und Pflege der historischen Stadtmauern in der Welterbestadt Quedlinburg mit rund 50.000 Euro. Die Mittel werden im Zuge der Denkmalpflegeförderung bereitgestellt und sollen zur Sicherung der historischen Bausubstanz sowie zur Gefahrenabwehr eingesetzt werden, wie das Landesverwaltungsamt mitteilte. Geplant seien vor allem Reinigungs- und Pflegearbeiten an den Mauern. Beschädigte oder instabile Bereiche sollen gesichert werden, um Risiken für Anwohner und Besucher zu minimieren. Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten belaufen sich den Angaben nach auf rund 57.000 Euro. Den verbleibenden Anteil trage die Stadt. Die Arbeiten sollen bis Ende 2027 abgeschlossen werden. Die Stadtmauer zählt zu den prägenden Bestandteilen des Unesco-Welterbes von Quedlinburg. Sie geht auf die mittelalterliche Stadtentwicklung zurück und prägt bis heute das historische Stadtbild. Nach Angaben des Landesverwaltungsamtes besitzt sie sowohl eine hohe baugeschichtliche als auch städtebauliche Bedeutung. Quedlinburg gehört seit 1994 zum Unesco-Welterbe. Die Stadt am Nordrand des Harzes gilt mit ihren fast 2.100 Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten als eines der größten Flächendenkmale Deutschlands. © dpa-infocom, dpa:260622-930-265290/1