Datum22.06.2026 19:30
Quellewww.zeit.de
TLDRBei der 132. Kieler Woche verteidigen die Olympia-Segler Diesch/Markfort (470er Mixed) ihre Führung, während Ole Schweckendiek (Ilca 7) die Führung übernimmt. In der stark besetzten 49er-Klasse kämpfen die deutschen Teams noch um die Qualifikation für die Goldflotte. Die deutschen 49erFX-Seglerinnen zeigen sich erfolgreicher und sind mit fünf Teams in der Hauptrunde vertreten, wobei Scheel/Feilcke auf Platz drei liegen. Die Medaillenrennen für die Olympia-Klassen finden am 24. Juni statt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Segeln“. Lesen Sie jetzt „132. Kieler Woche: Nationalsegler wahren Podiumschancen“. Für die Olympia-Segler geht es bei der 132. Kieler Woche schon auf die Zielgerade. Vor den letzten beiden Segeltagen haben die 470er-Mixed-Vizeweltmeister Simon Diesch/Anna Markfort ihre Führung auch zu Wochenbeginn verteidigt. Mit zwei weiteren Rennsiegen in vier Läufen überzeugten sie beim Heimspiel. Gemeinsam wollen sie sich nach dem enttäuschenden 14. Platz bei Olympia 2024 noch einmal für die Spiele qualifizieren. In der olympischen Einhandjolle Ilca 7 eroberte der Kieler Ole Schweckendiek mit seinem Sieg im einzigen Rennen des Tages die Führung. "Wahrscheinlich war ich derjenige, der sich am längsten konzentrieren konnte", sagte der erst 21 Jahre alte Steuermann nach insgesamt mehr als sieben Stunden auf dem Wasser. Weniger gut lief es für die Nationalsegler in der deutschen Paradedisziplin 49er, in der Erik Heil/Thomas Plößel 2016 und 2021 zweimal Olympia-Bronze gewonnen hatten. Alleine Richard Schultheis und Fabian Rieger konnten sich am Montag für die Goldflotte der Top-20 qualifizieren. Die Skiff-Seglerinnen machten es besser, zogen mit fünf Teams in die Hauptrunde ein. Die beste 49erFX-Crew war nach acht Rennen das Duo um die WM-Fünften Maru Scheel/Freya Feilcke auf Platz drei. Die Rennen der sechs Olympia-Klassen enden am 24. Juni zur Kieler-Woche-Halbzeit mit den Medaillenrennen. © dpa-infocom, dpa:260622-930-265174/1