Datum22.06.2026 15:35
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Illingen ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung mit Todesfolge nach dem gewaltsamen Tod eines 77-Jährigen. Eine Auseinandersetzung mit zwei unbekannten Frauen, die Spenden sammelten, führte zum Sturz des Mannes. Er erlag seinen Kopfverletzungen. Die beiden Tatverdächtigen, etwa 30-40 und 60 Jahre alt, flohen vom Tatort und werden gesucht. Die genaue Todesursache wird noch untersucht.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „77-Jähriger gestorben - Ermittler suchen zwei Frauen“. Nach dem gewaltsamen Tod eines 77 Jahre alten Mannes im saarländischen Illingen ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Wie die Staatsanwaltschaft Saarbrücken auf Anfrage mitteilte, wird das Verfahren gegen zwei bislang noch unbekannte Täterinnen geführt. Der Mann war nach den bisherigen Erkenntnissen am Freitagnachmittag nach einer körperlichen Auseinandersetzung gestürzt. Er starb später im Krankenhaus an seinen schweren Kopfverletzungen. Die genaue Todesursache soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine rechtsmedizinische Ursache klären. Die beiden Frauen waren nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler in dem Wohngebiet mit Ein- und Mehrfamilienhäusern von Tür zu Tür gegangen. Dabei sollen sie teils penetrant klopfend und klingelnd nach Spenden gefragt haben. Wofür die Frauen Geld sammelten, ist bisher unklar. An der Tür eines Mehrfamilienhauses sollen sie sich so auffällig verhalten haben, dass der 77 Jahre alte Nachbar seine Haustür öffnete und sie ansprach. Daraufhin hätten die Frauen die Flucht ergriffen und den Mann dabei zu Boden gestoßen. Warum der Mann auf die beiden Frauen in seiner Nachbarschaft aufmerksam wurde, war zunächst unklar. Ebenso wie weitere Einzelheiten. Von den beiden Frauen fehlte zunächst jede Spur. Eine soll etwa 30 bis 40 Jahre alt sein, die andere ungefähr 60 Jahre. Die Polizei ermittelt. © dpa-infocom, dpa:260622-930-263757/1