Datum22.06.2026 13:02
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Zoll ermittelt gegen eine Bande von vier Personen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen wegen des Verdachts auf bandenmäßige Steuerhinterziehung und Hehlerei. Ihnen wird vorgeworfen, Zigaretten geschmuggelt zu haben, was zu einem Steuerschaden von über einer Viertelmillion Euro führte. Bei einer Razzia wurden 1,5 Millionen unversteuerte Zigaretten beschlagnahmt und Beweismaterial sowie Bargeld sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an, da ein höherer Steuerschaden vermutet wird.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Illegaler Zigarettenhandel – Bande unter Verdacht“. Weil sie Zigaretten geschmuggelt und einen Steuerschaden von mehr als einer Viertelmillion Euro verursacht haben sollen, ermittelt der Zoll gegen eine Bande aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Bei den Verdächtigen handelt es sich um eine Frau und drei Männer im Alter von 41 bis 56 Jahren aus Stuttgart, Kaiserslautern, Worms, Baden-Baden, Frankfurt und dem Rhein-Pfalz-Kreis, wie Zoll und Staatsanwaltschaft mitteilten. Sie stehen im Verdacht der bandenmäßigen Steuerhinterziehung und gewerbsmäßigen Steuerhehlerei. Ermittler hatten Anfang des Monats zwei der Verdächtigen dabei erwischt, wie sie rund 1,5 Millionen unversteuerte Zigaretten auf einem Firmengelände im Rhein-Pfalz-Kreis von einem Lastwagen luden. Bei Durchsuchungen von Wohnungen und Gewerberäumen fanden Einsatzkräfte Beweismaterial und circa 250.000 Euro Bargeld. Die Ermittler vermuten, dass die Bande noch weitere Einfuhren gemacht hat und der verursachte Steuerschaden noch höher liegt. © dpa-infocom, dpa:260622-930-262495/1