Kleve: 53-Jähriger stirbt nach Badeunfall in Baggersee

Datum22.06.2026 08:28

Quellewww.zeit.de

TLDREin 53-Jähriger ist in Kleve nach einem Badeunfall in einem Baggersee ums Leben gekommen. Der Mann war mit einem Bekannten schwimmen gegangen, als er um Hilfe rief und unterging. Trotz intensiver Suche durch Feuerwehr, DLRG und Suchhunde konnte er nur noch tot geborgen werden. Die Polizei warnt vor den Gefahren in solchen Gewässern, insbesondere wegen plötzlicher Tiefenunterschiede und hoher Temperaturunterschiede.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kleve“. Lesen Sie jetzt „53-Jähriger stirbt nach Badeunfall in Baggersee“. Bei einem Badeunfall in einem See in Kleve ist ein Mann ums Leben gekommen. Feuerwehr und DLRG suchten den See am Sonntag nach Polizeiangaben mit Hilfe von Tauchern und einer Drohne nach dem vermissten 53-Jährigen ab, bis dieser schließlich gefunden wurde. Ein Rettungsversuch sei erfolglos verlaufen, hieß es in einer Mitteilung. Der Mann aus Kleve war laut Polizei in dem nicht zum Baden freigegebenen Baggersee gemeinsam mit einem Bekannten schwimmen gegangen. Nach dessen Angaben habe der 53-Jährige um Hilfe gerufen und sei untergegangen. Bei der Suche nach ihm kamen auch Suchhunde der Rettungsorganisation ISAR Germany zum Einsatz. Die Betreuung der Angehörigen habe der polizeiliche Opferschutz übernommen, teilten die Ermittler mit. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor den Risiken beim Baden in ehemaligen Abbaugebieten. An einigen Stellen sei das Wasser möglicherweise zwar nur hüfttief, einen Meter weiter könnte es aber bereits bis zu zehn oder zwölf Meter tief sein. Zudem seien die Temperaturunterschiede oft hoch und könnten auch geübte Schwimmer an ihre Grenzen bringen. © dpa-infocom, dpa:260622-930-260804/1