Randale statt Party: Ausschreitungen nach Public Viewing - Polizeihund beißt Mann

Datum21.06.2026 19:15

Quellewww.zeit.de

TLDRNach dem Public Viewing in Bielefeld kam es zu Ausschreitungen, bei denen Pyrotechnik gezündet, auf einen Bus geklettert und Flaschen auf die Polizei geworfen wurden. Ein Mann wurde von einem Polizeihund gebissen, nachdem er damit eine Flagge geschwenkt hatte. Die Polizei setzte Pfefferspray ein, nahm eine Person in Gewahrsam und erstattete Anzeigen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Randale statt Party“. Lesen Sie jetzt „Ausschreitungen nach Public Viewing - Polizeihund beißt Mann“. In Bielefeld ist es nach dem Public Viewing zum Deutschland-Spiel bei der Fußball-WM zu Ausschreitungen aus einer Gruppe von etwa 70 feiernden Menschen heraus gekommen. Dabei wurde in der Nacht zum Sonntag ein Mann von einem Polizeihund gebissen und leicht verletzt, wie eine Polizeisprecherin sagte. Zunächst hatten mehrere Medien berichtet.  Zuvor hätten Mitglieder der Gruppe nach dem Spiel auf einem zentralen Platz in der Innenstadt Pyrotechnik gezündet und seien auf einen Linienbus geklettert. Die Polizei rückte daraufhin mit mehr Kräften an und wies die Feiernden zurecht. Aus der Gruppe heraus seien dann Flaschen auf die Beamten geworfen worden, sagte die Polizeisprecherin.  Ein Mann habe bewusst eine große Deutschlandfahne vor dem Polizeihund geschwenkt und dadurch das Tier aufgestachelt. Der Mann sei mehrfach ermahnt worden, weil sich der Hund dadurch provoziert und bedroht fühlte. Das Tier habe dann zugebissen. Die Beamten hätten auch Pfefferspray eingesetzt. Eine abschließende Bilanz des Einsatzes soll es erst am Montag geben - es habe aber eine Ingewahrsamnahme gegeben, außerdem seien etliche Anzeigen gefertigt worden, sagte die Polizeisprecherin - eine genaue Zahl konnte sie noch nicht nennen. © dpa-infocom, dpa:260621-930-259493/1