Viele Medaillen vergeben: Nationale Sommerspiele der Special Olympics sind zu Ende

Datum21.06.2026 17:38

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Nationalen Sommerspiele der Special Olympics für Menschen mit geistiger Behinderung sind im Saarland zu Ende gegangen. Mit 4.300 Athleten in 27 Sportarten, darunter fünf neue, war es das größte inklusive Multisport-Event in Deutschland. Die Spiele im Saarland und Forbach zogen 110.000 Besucher an und förderten die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen in Organisation und Volunteers. Athleten aus dem Saarland gewannen 106 Medaillen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Viele Medaillen vergeben“. Lesen Sie jetzt „Nationale Sommerspiele der Special Olympics sind zu Ende“. Mit einer Abschlussfeier in Saarbrücken sind die nationalen Sommerspiele der Special Olympics für Menschen mit geistiger Behinderung zu Ende gegangen. Seit vergangenem Montag waren 4.300 Athletinnen und Athleten in 27 Sportarten angetreten. Darunter waren fünf neue Sportarten: Die dynamische 3x3 Variante von Basketball sowie Geräteturnen, Hockey, Segeln und Rudern.  Für das Saarland war es das größte Sportevent seiner Geschichte. Laut Veranstalter handelte es sich zudem um das größte inklusive Multisport-Event in Deutschland. Die Wettbewerbe fanden im ganzen Saarland und in der französischen Nachbarstadt Forbach statt. Insgesamt waren 23 Sportstätten einbezogen. Aus dem Saarland traten laut dem Landessportministerium 230 Athletinnen und Athletinnen an, die 106 Auszeichnungen mit nach Hause nehmen konnten: 32 Gold-, 39 Silber- und 35 Bronzemedaillen. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) gratulierte diesen Sportlern: Sie hätten das Bundesland hervorragend vertreten und seien damit "echte Aushängeschilder". Die Regierungschefin ergänzte: "Das Saarland ist stolz auf sie und ihre Erfolge." Rund 100.000 Besucher waren erwartet worden, 110.000 kamen nach Angaben der Veranstalter.  Bei den Spielen seien mehr Menschen mit Beeinträchtigungen einbezogen worden als bei früheren Veranstaltungen, sowohl in der hauptamtlichen Organisation als auch bei den 3.100 Volunteers. "Inklusion mach's möglich", sagte dazu die Präsidentin der Special Olympics Deutschland (SOD), Christiane Krajewski. Der saarländische Athletensprecher Tim Theobald sagte: "Viele wissen ja einfach nicht, wie sie mit Menschen mit Handicap umgehen sollen. Das kann man hier lernen."  Die Spiele könnten helfen, dass künftig mehr inklusiver Sport für alle Menschen ermöglicht werde, sagte der saarländische Sportminister Reinhold Jost (SPD). Dies sei eines der Hauptziele von Speical Olmypics. Die Zehn-Millionen-Investitionen in barrierearme Sportstätten anlässlich der Spiele seien nur ein Anfang. © dpa-infocom, dpa:260621-930-259255/1