Datum21.06.2026 16:34
Quellewww.zeit.de
TLDRAm Hitzewochenende mit Temperaturen über 30 Grad kam es in Sachsen vermehrt zu Einsätzen von Rettungsdiensten wegen Kreislaufbeschwerden und Dehydration. Vor allem im Vogtland und Erzgebirge waren die Rettungsdienste stark ausgelastet, da sich viele Menschen nicht an die Hitze anpassen konnten. In der Nähe von Zwickau musste ein Kind von der Wasserwacht von einem Stand Up-Paddle-Board gerettet werden, weitere Badeunfälle gab es nicht. Feuerwehren und THW hatten mit ihren Einsätzen während der Hitzewoche bereits mehr zu tun.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Rettungsdienste“. Lesen Sie jetzt „Hitzewochenende: Mehr Einsätze wegen Kreislaufbeschwerden“. Bei flächendeckenden Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke und schwüler Hitze am Sonntag gab es bei Sachsens Rettungsdiensten vermehrt Einsätze wegen Kreislaufbeschwerden. "Das war bereits ab Freitag spürbar", sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle Zwickau. Demnach hätten viele Menschen Probleme gehabt, sich an die gestiegenen Temperaturen anzupassen. Insbesondere im Vogtlandkreis seien sämtliche Fahrzeuge ausgelastet gewesen, so der Sprecher. Auch die Rettungsleitstelle Chemnitz berichtet von Einsätzen wegen Kreislaufbeschwerden und Dehydration - etwa im Erzgebirgskreis. Keine auffällige Häufung gab es im Bereich der Rettungsleitstellen Hoyerswerda und Leipzig. Auf der Talsperre Pöhl musste ein Kind nach Angaben der Zwickauer Rettungsleitstelle auf einem Stand Up-Paddle-Board von der Wasserwacht geborgen werden. Zu weiteren Badeunfällen kam es den Angaben zufolge in Sachsen nicht. © dpa-infocom, dpa:260621-930-259021/1