Datum21.06.2026 06:00
Quellewww.zeit.de
TLDRZur 13. Fahrradsternfahrt werden am Sonntag in Hamburg über zehntausend Teilnehmer erwartet. Die Demonstration fordert den Ausbau der Radinfrastruktur und eine fahrradfreundliche Verkehrsplanung. Startpunkte gibt es über 80 in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die Routen führen über gesperrte Straßen, mit polizeilicher Begleitung. Gefordert werden unter anderem Tempo 30, eine grüne Welle für Radler und autofreie Sonntage.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Demonstration“. Lesen Sie jetzt „Tausende Radler bei Fahrradsternfahrt erwartet“. Zum inzwischen 13. Mal ruft der Verein Mobil ohne Auto Nord für diesen Sonntag zu seiner traditionellen Fahrradsternfahrt von der Metropolregion in die Hamburger Innenstadt auf. Bei der Demonstration für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel und den konsequenten Ausbau der Radinfrastruktur innerstädtisch und im Umland werden wieder mehr als zehntausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, wie der Verein mitteilte. Wie in den vergangenen Jahren starten die Radler den Angaben zufolge von mehr als 80 Punkten in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die jeweiligen Startzeiten hängen von der Entfernung zum Ziel - dem Hamburger Jungfernstieg - ab. So gehe es etwa im niedersächsischen Bardowick (Landkreis Lüneburg) bereits um 8.50 Uhr los, während sich die Radler am Hamburger Schlump erst um 14.45 Uhr in den Sattel schwingen müssen. Die Abschlussveranstaltung am Jungfernstieg beginnt den Angaben zufolge um 15.00 Uhr. Ein Höhepunkt sei in diesem Jahr auch wieder die Strecke über die Köhlbrandbrücke, mit einem phänomenalen Blick über den Hafen und die Stadt. Die Routen führen jeweils auf gesperrten Hauptverkehrsstraßen mit polizeilicher Begleitung. Zudem gebe es an einigen Kirchen an den Strecken vor Beginn "Fahrrad-Gottesdienste". Zu den Forderungen der Demonstranten zählen der konsequente Ausbau der Radinfrastruktur, eine Verkehrsplanung, die sich nach den schwächsten Verkehrsteilnehmenden ausrichtet, und eine Sperrung der Hamburger Innenstadt für den privaten Autoverkehr. Darüber hinaus verlangen sie unter anderem die Anordnung von Tempo 30, wo die neue Straßenverkehrs-Ordnung es ermöglicht, ein "grüne Welle" für Radfahrende sowie die Wiedereinführung autofreier Sonntage. © dpa-infocom, dpa:260621-930-256511/1