Sommerwetter: Sommeranfang mit Hitze - heftige Gewitter drohen

Datum21.06.2026 04:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Sommeranfang 2023 bringt in Berlin und Brandenburg extreme Hitze mit Temperaturen bis 34 Grad. Gleichzeitig drohen am 21. Juni unwetterartige Gewitter mit Sturmböen, Hagel und Starkregen von bis zu 40 l/m². Bereits am Samstag führten Gewitter zu Überschwemmungen und Bränden. Hitze stresst auch die Infrastruktur, wie Straßenschäden auf der A13 zeigen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sommerwetter“. Lesen Sie jetzt „Sommeranfang mit Hitze - heftige Gewitter drohen“. Berlin und Brandenburg steht wieder ein Hitzetag bevor. Aber wer draußen unterwegs ist, muss sich auf unwetterartige Gewitter einstellen. Am Tag des kalendarischen Sommeranfangs (21. Juni) kann es Sturmböen, Hagel und heftigen Starkregen geben, wie der Deutsche Wetterdienst vorhersagte. Zwischen 20 und 40 Liter Regen pro Quadratmeter sind binnen kurzer Zeit möglich. Es herrscht erneut eine starke Wärmebelastung. Die Höchsttemperaturen sollen heute nach der bisherigen Vorhersage auf 31 bis 34 Grad steigen. Am Samstag suchten viele Menschen bei schweißtreibenden Temperaturen Abkühlung beim Schwimmen und Paddeln. Die Freibäder waren voller Menschen. Manche Städte setzen zur Erfrischung auf Anlagen mit Wassernebel - so etwas gibt es etwa im Mauerpark in Berlin und in Cottbus. Auch Trinkwasserbrunnen sollen die große Hitze erträglicher machen. Gewitter lösten am Samstagnachmittag in Teilen Brandenburgs Überschwemmungen aus. Es kam zu Bränden wegen Blitzeinschlags. Die Feuerwehr rückte auch wegen umgestürzter Bäume aus.  Ein Gewitter traf das Stadtfest in Cottbus. Wegen des starken Regens wurden Teile des Bühnenprogrammes unterbrochen. Die Stadt im Süden Brandenburgs war am Freitag Brandenburgs Hitze-Hotspot mit 36,2 Grad. Heute geht das Stadtfest mit vielen Tausend Besuchern weiter.  Extreme Hitze ist auch für Straßenbeläge ein Stresstest. Auf der Autobahn 13 von Dresden Richtung Schönefelder Kreuz kam es zwischen der Anschlussstelle Duben am Rande des Spreewalds und Freiwalde (Landkreis Dahme-Spreewald) zu Verkehrsbehinderungen wegen Fahrbahnschäden. © dpa-infocom, dpa:260621-930-256302/1