Datum20.06.2026 16:40
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Feuerwehr Kleve hat einen Haubentaucher gerettet, der mit einem Pfeil im Hals schwamm. Anwohner entdeckten das schwer verletzte, aber muntere Tier auf einem See. Mehrere Einheiten, darunter die DLRG, waren nötig, um den Vogel einzufangen. Er überlebte glücklicherweise, da wichtige Organe verschont blieben. Nach Erstversorgung wurde er einem Tierarzt zur Operation gebracht. Die Polizei ermittelt zur Ursache.</blockquote>
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tierrettung“. Lesen Sie jetzt „Vogel wird mitten durch Hals getroffen und überlebt“. Die Feuerwehr Kleve hat bei einem ungewöhnlichen Einsatz einen angeschossenen Vogel gerettet: Quer durch den Hals des Tieres steckte ein Pfeil, doch der Vogel schwamm am Freitag noch munter auf einem See bei Kleve. Anwohner hatten den schwer verletzten Haubentaucher dort entdeckt und die Feuerwehr alarmiert, wie die Einsatzkräfte mitteilten. Zuvor hatte der WDR berichtet. Trotz seiner schweren Verletzung sei der Vogel flott über den See geschwommen. Um das Tier einzufangen, kamen auch ein Bootstrupp der DLRG und ein Feuerwehrboot zum Einsatz. Den Einsatzkräften gelang es schließlich, den verletzten Haubentaucher einzukreisen und einzufangen. „Wir haben uns auch gefragt, wie der Vogel das überleben konnte. Das Tier hat sehr viel Glück gehabt, dass wirklich alles Lebenswichtige verfehlt worden ist“, sagte ein Feuerwehrsprecher über den Zustand des Tieres. Am Ufer wurde der Haubentaucher erstversorgt, anschließend zu einem Tierarzt gebracht und operiert. Wer den Vogel angeschossen hat, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. © dpa-infocom, dpa:260620-930-255032/1