Datum20.06.2026 11:38
Quellewww.zeit.de
TLDRDer BSW-Spitzenkandidat Thomas Schulze schließt nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine Kooperation mit dem amtierenden CDU-Ministerpräsidenten Sven Schulze aus. Er wirft ihm Wortbruch vor, da dieser im August einen frühzeitigen Wechsel im Amt ausgeschlossen habe, sich aber im Januar zum Nachfolger von Reiner Haseloff habe wählen lassen. Die Landtagswahl findet am 6. September statt und das BSW liegt laut Umfragen bei 4 Prozent. Die Partei kündigte an, sich bei Abstimmungen über Ministerpräsidenten bei AfD- und CDU-Kandidaten zu enthalten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landtagswahlkampf“. Lesen Sie jetzt „BSW lehnt Kooperation mit CDU-Regierungschef Schulze ab“. BSW-Spitzenkandidat Thomas Schulze schließt eine Zusammenarbeit mit Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt aus. "Mit diesem Ministerpräsidenten Sven Schulze werden wir auf keinen Fall zusammenarbeiten", sagte Thomas Schulze der "Magdeburger Volksstimme". BSW-Politiker Schulze wirft dem Regierungschef Wortbruch vor. Noch im August habe dieser einen vorzeitigen Wechsel im Ministerpräsidentenamt ausgeschlossen, sich im Januar aber doch im Landtag zum Nachfolger von Reiner Haseloff (CDU) wählen lassen, kritisierte Schulze. Die Landtagswahl findet am 6. September statt. Das BSW lag in Umfragen zuletzt bei 4 Prozent. Damit ist offen, ob die Partei ins Parlament einzieht. Gründerin Sahra Wagenknecht hat angekündigt, dass sich ihre Partei im Falle eines Einzugs in den Landtag bei Abstimmungen über Ministerpräsidenten-Kandidaten der AfD und der CDU in allen Wahlgängen enthalten werde. © dpa-infocom, dpa:260620-930-253898/1