Tourismus und Brandgefahr: Brandgefahr: Nationalpark bittet Wandernde um Unterstützung

Datum20.06.2026 10:51

Quellewww.zeit.de

TLDRAngesichts steigender Temperaturen und hoher Besucherzahlen appelliert der Nationalpark Sächsische Schweiz an Wanderer, auf das Rauch- und Feuerverbot hinzuweisen und bei Verstößen die 112 zu rufen. 90 Prozent der Waldbrände entstehen durch Menschen, und der Park verzeichnet viele Besucher. Die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe Drei kann sich in der Sächsischen Schweiz erhöhen. Jede Funke kann ein Großfeuer auslösen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tourismus und Brandgefahr“. Lesen Sie jetzt „Brandgefahr: Nationalpark bittet Wandernde um Unterstützung“. Angesichts steigender Temperaturen, Trockenheit und zunehmenden Wochenendbetriebs bittet der Nationalpark Sächsische Schweiz Wandernde in der Region, ihre Mitmenschen aktiv auf das Rauch- und Feuerverbot im Nationalpark hinzuweisen. "90 Prozent aller Waldbrände gehen vom Menschen aus. Und wir haben nun einmal mehr Besuch als der durchschnittliche Wald", sagte Nationalpark-Sprecher Hanspeter Mayr der Deutschen Presse-Agentur in Dresden.  Zwar gebe es 150 Hinweisschilder zur Waldbrandgefahr sowie zum Feuer- und Rauchverbot im Nationalpark. Dennoch: "Wenn Sie Menschen sehen, die Feuer machen, dann bitten sie sie, das auszumachen. Und wenn sie da auf kein Verständnis treffen, dann rufen Sie bitte die 112 an", bittet Mayr Wochenendbesucher und Touristen im Nationalpark.  Aktuell gilt die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe Drei für den Bereich der Landeshauptstadt, den Kreis Meißen und Teile des Landkreises Bautzen. Im Verlaufe des Wochenendes kann auch in der Sächsischen Schweiz zu hoher Waldbrandgefahr kommen, teilt die Nationalparkverwaltung mit. "Jeder Feuerfunke kann zu einem großen Brand führen", heißt es weiter.  Wegen der hohen Anzahl an Besuchern und hoher Waldbrandgefahr hatte die Polizeidirektion Dresden die Ranger des Nationalparks am Himmelfahrtswochenende bei Kontrollen unterstützt. Dies sei an diesem Wochenende voraussichtlich nicht nötig, da das Risiko noch nicht derart erhöht ist, schätzt Mayr. © dpa-infocom, dpa:260620-930-253736/1