Ein Mensch stirbt bei Güterzug-Unfall in München

Datum20.06.2026 10:50

Quellewww.spiegel.de

TLDRBei einem Güterzug-Unfall in München kollidierten zwei Züge auf einer Brücke. Zwei Waggons stürzten fünf Meter tief ab, wobei eine Person ums Leben kam. Die Absturzursache ist unklar, und die Bergungsarbeiten könnten laut Polizei bis Sonntag andauern. Die Strecke wird nur von Güterzügen genutzt, sodass keine Einschränkungen für den Personenverkehr zu erwarten sind.

InhaltIn der Nacht sind in München zwei Güterzüge auf einer Brücke kollidiert. Dabei stürzten zwei Waggons fünf Meter in die Tiefe. Ein Mensch ist bei dem Unfall ums Leben gekommen. Bei einem Güterzug-Unglück in München ist in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Mensch ums Leben gekommen. Das gab die Polizei bekannt. Nähere Angaben zur Person machte die Polizei noch nicht, da die Angehörigen laut "Süddeutscher Zeitung"  noch nicht informiert seien. Bei dem Vorfall stürzten zwei Waggons eines Güterzugs von einer Eisenbahnbrücke etwa fünf Meter in die Tiefe. Aus bislang ungeklärten Gründen waren zwei Güterzüge zu dem Zeitpunkt beim Rangieren auf der Eisenbahnbrücke zusammengestoßen, wie eine Polizeisprecherin vor Ort sagte. Durch die Kollision sei einer der Züge entgleist, woraufhin zwei Waggons von der Brücke hinuntergefallen seien. Mit dem einen Ende lagen die beiden Waggons daraufhin nebeneinander auf der Schleißheimer Straße, während sich das andere Ende noch auf der Brücke befand. Am Morgen begann die Bergung der Waggons – wie lange sie dauern wird, ist nach Polizeiangaben noch unklar. Es wurde damit gerechnet, dass die Unglücksstelle im Stadtteil Milbertshofen möglicherweise noch bis Sonntag gesperrt bleiben könnte. In den Waggons befand sich nach Angaben der Polizei keine Ladung. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand demnach nicht. Im Regional- und Fernverkehr sollte es auch keine Einschränkungen geben: Laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn passierte das Unglück auf einer Strecke, die ausschließlich von Güterzügen genutzt wird. Viele Fragen zu dem Unglück blieben am Samstagvormittag noch offen. Unklar ist unter anderem, aus welchem Grund die Züge bei den Rangierarbeiten zusammenstießen. Auch die Höhe des Schadens ließ sich noch nicht abschätzen.