Datum20.06.2026 05:56
Quellewww.zeit.de
TLDRAndy Burnham hat die Nachwahl in Makerfield gewonnen und seine Position in der Labour Party gestärkt, was zu Spekulationen über eine zukünftige Herausforderung für Premierminister Keir Starmer führt. Der Artikel beleuchtet auch die Debatte über die Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland, die eine mögliche Abänderung von Sonderregelungen nach sich ziehen könnte.
InhaltDer Labour-Politiker Andy Burnham hat die Nachwahl in Makerfield gewonnen. Wird er bald britischer Premierminister? Und: Sollten Beamte ihr größtes Privileg verlieren? In Großbritannien hat der Labour-Politiker Andy Burnham die Nachwahl im nordenglischen Wahlkreis Makerfield gewonnen und sich damit einen Sitz im Unterhaus gesichert. Laut Auszählung lag er rund 10.000 Stimmen vor dem Kandidaten der rechtspopulistischen Partei Reform UK, bei einer Wahlbeteiligung von knapp 59 Prozent. Mit dem Einzug ins Parlament stärkt Andy Burnham seine Position innerhalb der Labour Party und könnte Premierminister Keir Starmer herausfordern. Dafür bräuchte er die Unterstützung von mindestens 20 Prozent der Labour-Abgeordneten. Ob daraus tatsächlich ein Machtwechsel in London entstehen kann, ordnet Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT, ein. In der kommenden Woche will die Rentenkommission ihre Vorschläge für die Zukunft des deutschen Rentensystems vorstellen. Schon seit Monaten wird darüber diskutiert, wie die Rente langfristig finanziert werden kann. Dabei taucht immer wieder eine Forderung auf: Auch Beamte sollen künftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Befürworter argumentieren, dass damit mehr Menschen zum System beitragen und Unterschiede zwischen Beamten und Angestellten kleiner würden. Andere verweisen darauf, dass eine solche Reform teuer wäre und die finanziellen Probleme der Rentenversicherung nicht automatisch lösen würde. Die Debatte betrifft aber nicht nur die Rente, sondern auch die Kranken- und Pflegeversicherung. Welche Sonderregelungen für Beamte heute gelten, warum sie überhaupt existieren und was sich ändern würde, erklärt Carla Neuhaus, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Lesen ist sexy Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.