Datum20.06.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRWeltstar Bad Bunny gibt am Wochenende seine einzigen Deutschland-Shows in Düsseldorf. Seine Musik mixt Reggaeton, Latin Trap und Pop. Wegen hoher Nachfrage wurde ein zweiter Termin angesetzt. Der Künstler aus Puerto Rico feiert weltweit Erfolge, u.a. mit einem Grammy und beim Superbowl. Seine Texte thematisieren kulturelle Identität und soziale Probleme. Aus Sorge vor der US-Einwanderungsbehörde meidet er die USA auf seiner Welttournee.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Reggaeton und Pop“. Lesen Sie jetzt „Bad Bunny spielt einzige Deutschland-Shows in NRW“. Ein Weltstar zu Besuch in Nordrhein-Westfalen: An diesem Wochenende spielt Bad Bunny auf seiner Welttournee die einzigen beiden Shows in Deutschland. Mit einem Mix aus Reggaeton, Latin Trap und Pop füllt der Künstler aus Puerto Rico am Samstag und Sonntag (20.00 Uhr) die Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf. Geplant war ursprünglich nur ein Termin - wegen der hohen Nachfrage hängte Bad Bunny noch eine Zusatzshow an. Seit vergangenem November tourt der 32-Jährige mit seinem aktuellen Album "DeBÍ TiRAR MáS FOToS" (Deutsch: Ich hätte mehr Fotos machen sollen) durch die Welt. Mit über 100 Millionen monatlichen Hörern auf Spotify gehört Bad Bunny längst zu den bekanntesten Künstlern weltweit. Ein Grammy für das beste Album, Halbzeitshow beim diesjährigen Superbowl – diese Meilensteine gelangen außerdem bisher keinem anderen Künstler mit ausschließlich spanischen Songs. In seiner Musik spielen kulturelle Identität, Kolonialismus und Gentrifizierung eine große Rolle. Auch in seinen Shows und öffentlichen Statements vermittelt Bad Bunny immer wieder seine Ansichten zu konkreten Themen wie der radikalen Abschiebepolitik der US-Regierung. Aus Sorge vor Einsätzen der US-Einwanderungsbehörde ICE auf seinen Konzerten lässt Bad Bunny die USA auf der Welttournee als Stopp aus. © dpa-infocom, dpa:260620-930-252744/1