Datum20.06.2026 00:17
Quellewww.zeit.de
TLDRBei einer Zugkollision südlich von Bedford in Großbritannien kamen eine Person ums Leben und 89 wurden verletzt, davon 33 schwer. Zwei Züge der East Midlands Railway stießen ohne Vorwarnung zusammen. Der Zugverkehr auf der betroffenen Strecke wurde eingestellt. Premierminister Starmer zeigte sich bestürzt über das Unglück.
InhaltSüdlich von Bedford in England sind zwei Züge zusammengestoßen. Es gibt mehrere Schwerverletzte, der Zugverkehr auf der Strecke wurde eingestellt. In Großbritannien sind zwei Züge nördlich der Hauptstadt London kollidiert. Ein Mensch wurde dabei getötet, teilten Rettungskräfte mit. Zudem seien 89 Menschen verletzt worden, 33 davon schwer. Das Unglück ereignete sich am Nachmittag auf einer Bahnstrecke südlich von Bedford. Nach Angaben der britischen Transportpolizei stießen zwei Züge der Gesellschaft East Midlands Railway zusammen. Der Bahnbetreiber stellte den Zugverkehr von und nach London für den Rest des Tages ein. Auch die Verbindung zwischen Luton und Bedford war gesperrt. Angehörige von Fahrgästen wurden aufgerufen, nicht zur Unfallstelle zu reisen. Ein Passagier sagte der britischen Zeitung The Guardian, es habe keine Warnzeichen gegeben, nur einen plötzlichen Aufprall. "Ich dachte, es war eine Bombe. Ich sah viel Rauch und Menschen auf dem Boden, blutige Gesichter. Viele Menschen weinten und schrien." Premierminister Keir Starmer zeigte sich bestürzt. "Meine Gedanken sind bei der Familie der Person, die leider ihr Leben verloren hat, und bei den Schwerverletzten", sagte er.