Datum19.06.2026 21:53
Quellewww.zeit.de
TLDRWeitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo gewann das Meeting in Dessau-Roßlau trotz Rückenproblemen mit 6,62 Metern, verzichtete aber auf weitere Versuche. Sie erklärte, eine Reizung im unteren Rücken verhindere optimales Training. Mikaelle Assani wurde Zweite. Über 100 Meter belegte Gina Lückenkemper ebenfalls Platz zwei. Thomas Röhler siegte im Speerwurf. Gesa Krause verbesserte ihre Bestleistung über 1.500 Meter.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Leichtathletik“. Lesen Sie jetzt „Weitspringerin Mihambo siegt trotz Rückenproblemen“. Trotz Rückenbeschwerden hat sich Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo beim Leichtathletik-Meeting in Dessau-Roßlau den Sieg geholt. Der 32-Jährigen reichte beim Anhalt-Meeting ein Sprung auf 6,62 Meter. Damit blieb sie 25 Zentimeter hinter ihrer Saisonbestleistung zurück. Auf die letzten beiden der insgesamt sechs Versuche verzichtete Mihambo. "Also es war für mich auf jeden Fall ein harter Wettkampf, weil ich jetzt am Dienstag zum Beispiel noch nicht wusste, ob ich heute hier in Dessau springen werde", sagte Mihambo dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Sie sei froh, dass sie nach den vier absolvierten Sprüngen "noch aufrecht stehen" könne. "Ich bin vor zwei Wochen in Dresden leicht weggerutscht beim Sprung, und das hat sich nach und nach immer so weiterentwickelt, dass der Rücken immer fester wurde und jetzt habe ich so eine Reizung im unteren Rücken und muss eben schauen, dass die wieder rausgeht, weil sonst wird's natürlich schwer mit dem Springen", erklärte Mihambo. Es sei "sehr demotivierend" gewesen, das Training nicht so wie gewünscht machen zu können. Auf Platz zwei hinter Mihambo landete beim Meeting in Dessau-Roßlau Mikaelle Assani mit 6,50 Metern. Die 23-Jährige ist nach einer schweren Sehnenverletzung zu Beginn des vergangenen Jahres zurück im Wettkampfgeschehen. Rang zwei belegte auch Gina Lückenkemper über die 100 Meter. Die Doppeleuropameisterin von 2022 musste sich in 11,27 Sekunden der Schweizerin Salomé Kora (11,23 Sekunden) geschlagen geben. Ebenfalls Zweiter wurde Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler (78,04 Meter) hinter Douw Smit aus Südafrika (84,79 Meter). Beim Meeting der Diamond League in Doha sorgte Gesa Krause über 1.500 Meter für eine starke Leistung. Die 33 Jahre alte Hindernisspezialistin wurde mit einer Zeit von 4:04,28 Minuten Vierte und knackte ihre persönliche Bestleistung um 46 Hundertstelsekunden. © dpa-infocom, dpa:260619-930-252361/1