Datum19.06.2026 21:37
Quellewww.spiegel.de
TLDRNördlich von London kollidierten zwei Züge zwischen Bedford und Luton, was zu zahlreichen Verletzten führte, darunter auch Zugpersonal. Rettungskräfte sind vor Ort, und Krankenhäuser bereiten sich auf eine hohe Anzahl an Verletzten vor. Bilder in sozialen Medien zeigen Schäden am Zug. Die Verkehrsministerin zeigte sich besorgt und dankte den Rettungsdiensten. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, den Unfallort zu meiden.
InhaltNördlich von London sind zwei Züge kollidiert, mehrere Menschen wurden verletzt. Das Ausmaß des Unglücks ist noch unklar. Einsatzkräfte sind vor Ort, in sozialen Medien kursieren erste Bilder des Vorfalls. Großalarm am Freitagabend im Raum Bedford nördlich von London: Zwei Züge sind dort zwischen Bedford und Luton zusammengestoßen, ein Sprecher der Rail, Maritime and Transport Union erklärte, man sei "zutiefst besorgt" über die "schweren Verletzungen von Zugpersonal und Fahrgästen an Bord". Feuerwehr und Rettungskräfte aus Bedfordshire wurden zum Unfall gerufen, der gegen 18:45 Uhr gemeldet wurde. Medienberichten zufolge gab es bei der Kollision mehrere Verletzte, umliegende Krankenhäuser bereiteten sich auf mehr als 50 vor, hieß es. In sozialen Medien veröffentlichte Videos und Fotos zeigen einen beschädigten Zug, der noch auf den Gleisen steht, sowie Menschen, die offenbar Fahrgäste sind und in einer Straße neben den Gleisen sitzen und stehen. Die Bedfordshire Polizei schrieb auf X , sie verstehe die Sorge von Menschen um Angehörige oder Freunde. Aber: "Wir bitten die Menschen, nicht zum Unfallort zu reisen und auf weitere Updates der Rettungsdienste zu warten." Verkehrsministerin Heidi Alexander erklärte in einem Beitrag auf X , sie sei "zutiefst besorgt". "Ich danke den Rettungsdiensten, die vor Ort sind und sich um die Betroffenen kümmern", sagte sie. "Wir arbeiten eng und zügig mit der Bahn und lokalen Partnern zusammen, um die Fahrgäste zu unterstützen."