Karl-May-Spiele: Kämpfe, Tanz und Explosionen: Das neue Stück am Kalkberg

Datum19.06.2026 19:12

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Karl-May-Spiele in Bad Segeberg präsentieren ihr neues Stück "Im Tal des Todes". Winnetou und Old Shatterhand kämpfen gegen den Bösewicht Roulin, der Menschen zu Zwangsarbeit in einer Quecksilbermine zwingt. Das Stück bietet Action, Spezialeffekte, Tanz und Humor. Die 73. Saison startet am 27. Juni mit einer Premiere, die bis September läuft.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Karl-May-Spiele“. Lesen Sie jetzt „Kämpfe, Tanz und Explosionen: Das neue Stück am Kalkberg“. Laute Explosionen, wilde Kampfszenen, aber auch fröhliche Feiern mit viel Tanz und Musik erlebt das Publikum bei "Im Tal des Todes", dem neuen Stück der Karl-May-Spiele in Bad Segeberg. Das Ensemble hat am Freitag erste Szenen der Öffentlichkeit vorgestellt. In einer Woche feiert das Stück in der Freilichtbühne am Kalkberg seine Premiere.  "Im Tal des Todes" spielt im mexikanischen Dorf San Miguel. Roulin, der Bösewicht des Stücks, gespielt von Florian Fitz, nimmt Menschen gefangen und zwingt sie, in seiner giftigen Quecksilbermine zu arbeiten. Winnetou (Alexander Klaws) und Old Shatterhand (Bastian Semm) stellen sich ihm in den Weg. Sie müssen verhindern, dass es zwischen den Stämmen der Maricopas und den Chiricahua-Apachen zu einem Krieg kommt.  Viel Action und Spezialeffekte prägen die Geschichte: Mit einem großen Knall fliegt eine Hazienda in die Luft, eine Postkutsche wird überfallen und geht in Flammen auf, das Begräbnis eines Häuptlings entwickelt sich zu einem Kampfspektakel. Ausgelassen und farbenprächtig sind dagegen die Feiern in San Miguel, bei der Cantina-Chefin Senorita Miranda (Isabel Varell) zum Tanz bittet und das ganze Dorf mitmacht.  Für Momente skurrilen Humors sorgt Sir John Raffley, ein britischer Aristokrat auf Abenteuer-Urlaub, gespielt von Heinrich Schafmeister. "Das Stück soll fürs Publikum wie eine aufregende Wildwasserfahrt sein", sagt Regisseur Nicolas König zwischen den einzelnen Szenen. "Am Ende sind alle glücklich." Das Buch hat Michael Stamp geschrieben. Die Spielleitung hat Stefan Tietgen.  Die Karl-May-Spiele gehen in ihre 73. Saison. Die Kosten für das Stück betragen sieben Millionen Euro, davon allein 1,2 Millionen für das Bühnenbild und die Instandhaltung des Freilichttheaters.  Und wie geht das Team der Karl-May-Spiele mit der sommerlichen Hitze um? "Wir appellieren an unser Publikum, an Kopfbedeckungen zu denken und viel zu trinken", sagt Regisseur König. Die Schauspieler hätten in den kurzen Pausen hinter der Bühne ausreichend Wasser und feuchte Tücher, um sich abzukühlen. "Hitze ist mir lieber als schlechtes Wetter", sagt "Old Shatterhand" Bastian Semm. Er habe überall Wasserflaschen deponiert, auf die er in seinen Pausen zurückgreife.  Am Sonnabend, 27. Juni, ist um 20.30 Uhr die Premiere im Freilichttheater am Kalkberg. Das Stück wird bis zum 6. September jeweils donnerstags, freitags und samstags um 15 und 20 Uhr sowie sonntags um 15 Uhr aufgeführt. © dpa-infocom, dpa:260619-930-250752/2