Datum19.06.2026 16:47
Quellewww.zeit.de
TLDRVertreter von Land und Stadt Frankfurt treffen sich am 26. Juni zu einem Spitzengespräch über das Bahnhofsviertel. Ziel ist es, Sicherheit und Ordnung zu stärken sowie die Situation für Anwohner und Gewerbetreibende zu verbessern. Die Justiz- und Gesundheitsbehörden sollen integriert werden. Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) hatte den "Bahnhofsgipfel" nach Kritik des hessischen Innenministers Roman Poseck (CDU) an den Zuständen im Viertel vorgeschlagen. Poseck hatte der Stadt einen "Zickzack-Kurs" vorgeworfen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Land und Stadt“. Lesen Sie jetzt „Spitzengespräch zum Frankfurter Bahnhofsviertel vereinbart“. Vertreter der hessischen Landesregierung und der Stadt Frankfurt werden kommende Woche über die Situation im Bahnhofsviertel beraten. Das Spitzengespräch findet am kommenden Freitag (26. Juni) in Frankfurt statt, wie das Büro von Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) auf Anfrage bestätigte. Beteiligt seien mehrere Minister und Ministerinnen sowie von Frankfurter Seite neben dem Oberbürgermeister mehrere Dezernate. Auch der Frankfurter Polizeipräsident und der Konzernbevollmächtigte der Bahn würden anwesend sein. Josef hatte in einem Brief an den hessischen Innenminister Roman Poseck (CDU) einen "Bahnhofsgipfel" ins Spiel gebracht. Ziel müsse es sein, Sicherheit und Ordnung zu stärken, die Situation für Anwohnende und Gewerbetreibende zu verbessern und die Suchthilfe sowohl medizinisch als auch ausstiegsorientiert weiterzuentwickeln, heißt es in dem Schreiben, das der dpa vorliegt. Poseck hatte zuvor die Stadt scharf kritisiert und von unzumutbaren und alarmierenden Zuständen gesprochen. Der CDU-Politiker warf Frankfurt einen Zickzack-Kurs vor. Das Bahnhofsviertel habe eine magnetische Wirkung auf Crack-Abhängige und dies habe die Stadt verstärkt. © dpa-infocom, dpa:260619-930-251279/1