Datum19.06.2026 11:45
Quellewww.zeit.de
TLDRDer TSV 1860 München legt beim DFB-Bundesgericht Einspruch gegen den Zwangsabstieg aus der 3. Liga ein. Es geht um die Anerkennung von Finanzmitteln eines Investors zur Lizenzsicherung. Trotz geringer Erfolgsaussichten aufgrund versäumter Fristen will der Verein rechtliche Schritte prüfen. Parallel droht der Spielbetriebsgesellschaft die Insolvenz, ein Neustart in der Regionalliga wird vorbereitet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zwangsabstieg aus 3. Liga“. Lesen Sie jetzt „DFB bestätigt: "Löwen" gehen gegen Abstieg vor“. Der Einspruch des TSV 1860 München gegen den Abstieg aus der 3. Liga geht vor das DFB-Bundesgericht. Nachdem die "Bild" tags zuvor darüber berichtet hatte, bestätigte der Deutsche Fußball-Bund (DFB), dass sich das Bundesgericht des Verbands mit der eingegangenen Beschwerde befassen und darüber befinden werde. In einer Verhandlung soll darüber entschieden werden, ob der Nachweis des Geldes, das Investor Hasan Ismaik (48) bereitgestellt haben soll, doch gelten könnte. Laut "Bild" und "Süddeutscher Zeitung" wurde der Weg wohl auch gegangen, um sich haftungsrechtlich abzusichern, um alles für die finanzielle Rettung versucht zu haben. Die Erfolgsaussichten sind aus sportrechtlicher Sicht offenbar aber gering, weil der TSV 1860 die Frist nicht eingehalten hat, zu der der Millionenbetrag zur Sicherung der Lizenz nötig gewesen wäre. Der Traditionsverein äußerte sich nicht zur angeblichen Beschwerde. Der Spielbetriebsgesellschaft, an der Investor Hasan Ismaik und der Stammverein beteiligt sind und unter der bislang sämtliche Profi-Aktivitäten gebündelt waren, droht die Insolvenz. Es gibt auch Vermutungen, dass der Verein den bei Fans unbeliebten Geldgeber so loswerden will. Falls der dem Vernehmen nach unwahrscheinliche Fall einer Drittliga-Rettung nicht eintritt, könnte der Neustart in der Regionalliga erfolgen. Dazu können die Weichen bei der Mitgliederversammlung am Sonntag gestellt werden. © dpa-infocom, dpa:260619-930-248909/1