Datum19.06.2026 06:00
Quellewww.zeit.de
TLDRSächsische Getränkehersteller, darunter Oppacher und Lichtenauer, erwarten trotz Hitzewelle keinen Flaschenmangel. Die Lager seien gut gefüllt; Unternehmen wie Lichtenauer produziert vor und hält große Mengen vor. Bei Engpässen könnte die Herausgabe von Vollgut an die Bedingung geknüpft werden, dass Leergut zurückgebracht wird. Nachfrage steigt erst mit steigenden Temperaturen. Um Engpässe zu vermeiden, wird Konsumenten geraten, Leergut zeitnah zurückzugeben.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Hitzewelle“. Lesen Sie jetzt „Getränkehersteller: Kein Grund zur Sorge vor Flaschenmangel“. Sachsens Getränkehersteller rechnen angesichts von Sommerhitze und dem bevorstehenden Hochsommer nicht mit einem Engpass an Flaschen. Sämtliche Lager seien gut gefüllt, berichtet Norbert Rogge, Sprecher des Lausitzer Getränkeherstellers Oppacher. Sollte es im Verlaufe des Hochsommers zu Engpässen kommen, reagiere das Unternehmen in der Regel, indem es Vollgut nur gegen Leergut an die Verkaufsstellen herausgebe. Bislang sieht Rogge aber keine Anzeichen dafür, dass dies nötig sein könnte. Man bereite sich natürlich auf den Sommer vor, sagte Sibylle Trautmann, Sprecherin der Hassia-Mineralquellen im hessischen Bad Vilbel, zu denen auch die sächsischen Lichtenauer Mineralquellen gehören. Da der April anders als in vergangenen Jahren noch keine heißen Tage hatte, habe es in diesem Jahr bislang keinen sprunghaften Anstieg bei der Nachfrage gegeben. Lichtenauer hat eigenen Angaben zufolge bereits im Frühjahr vorproduziert und hält maximal 20 Millionen Flaschen auf 40.000 Paletten vor. "Das reicht in der Hochsaison für drei bis vier Wochen", so Sprecherin Katharina Voit. In der heißen Phase des Sommers produziert das im Kreis Mittelsachsen ansässige Unternehmen demnach rund um die Uhr bis zu eine Million Liter Getränke am Tag. Sollte es in den nächsten Wochen und Monaten eine Hitzephase über mehrere Wochen geben, sei ein Flaschenmangel denkbar. Wichtig sei deshalb, dass die Leute ihr Leergut nicht im Keller horten, sondern es auch wieder zurückbringen, so Trautmann. © dpa-infocom, dpa:260619-930-247375/1