Einkommensteuer: Mehr als 200.000 Steuer-Vorschläge an Bürger verschickt

Datum19.06.2026 04:00

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Hessen wurden über 212.000 Einkommensteuer-Vorschläge für 2025 versendet. Das Projekt "Die Steuer macht das Amt" richtet sich an Arbeitnehmer, Rentner und Pensionäre ohne Steuerberater, sowie an Steuerpflichtige mit Kindern. Die Vorschläge basieren auf vorliegenden Daten und können ergänzt werden. Eine freiwillige Einkommensteuererklärung ist weiterhin möglich, die Frist dafür endet am 31. Juli. Eine schnelle Rückmeldung beschleunigt den Steuerbescheid und mögliche Rückerstattungen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Einkommensteuer“. Lesen Sie jetzt „Mehr als 200.000 Steuer-Vorschläge an Bürger verschickt“. Mit dem Projekt "Die Steuer macht das Amt" sind in Hessen 212.000 Vorschläge für die Einkommensteuererklärung 2025 an Steuerpflichtige verschickt worden. Damit sei der Versand abgeschlossen, teilte das Finanzministerium in Wiesbaden mit. Je schneller nun die Rückmeldung eingehe, umso eher könnten der Steuerbescheid zugeschickt und eine mögliche Rückerstattung überwiesen werden, erklärte Finanzminister Alexander Lorz (CDU).  Wer keinen Vorschlag vom Amt erhalten hat und verpflichtet ist, eine Einkommensteuererklärung abzugeben, muss dies wie gewohnt selbst erledigen. Die Frist endet am 31. Juli. Zielgruppe von "Die Steuer macht das Amt" sind Menschen ohne Steuerberater, die ausschließlich Einkünfte als Arbeitnehmer oder eine Rente beziehungsweise eine Pension beziehen. Zudem werden auch Steuerpflichtige mit Kindern unter 18 Jahren erfasst. Grundlage für den Vorschlag des Finanzamts sind Daten etwa zu Lohn, Rente und Versicherungen, die der Steuerverwaltung ohnehin vorliegen. Die Angaben können vom Steuerpflichtigen ergänzt werden. Auch wenn ein Vorschlag im Briefkasten lag, ist es weiterhin möglich, eine selbst erstellte Steuererklärung einzureichen. © dpa-infocom, dpa:260619-930-246910/1