Datum18.06.2026 19:51
Quellewww.spiegel.de
TLDRAltkanzlerin Angela Merkel nahm an der Eröffnung des Obama Presidential Centers in Chicago teil. Das gute persönliche Verhältnis zwischen Merkel und Obama wurde hervorgehoben, sie ist auch Teil einer Ausstellung. Andere ehemalige Staats- und Regierungschefs wie Justin Trudeau und Matteo Renzi waren ebenfalls anwesend. Trotz ihrer Freundschaft gab es Spannungen, wie der Abhörskandal um Merkels Telefon zeigte. Das Museum öffnet am 19. Juni für die Öffentlichkeit.
InhaltBereits während ihrer Amtszeiten pflegten Angela Merkel und Barack Obama ein freundschaftliches Verhältnis, nun hat die Altkanzlerin dessen Presidential Center besucht. Merkel ist selbst Teil der Ausstellung in dem Museum. Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist überraschend zur Einweihung des Museums des früheren US-Präsidenten Barack Obama in Chicago gekommen. Mit ihr auf der Bühne waren auch andere ehemalige Regierungschefs, etwa der frühere kanadische Premierminister Justin Trudeau und der italienische Ex-Premierminister Matteo Renzi. Merkel bekam stehenden Beifall der geladenen Gäste. Mit dabei waren unter anderem die frühere Vizepräsidentin Kamala Harris, Ex-US-Präsident Bill Clinton und seine Frau, die frühere Außenministerin Hillary Clinton sowie der frühere Präsident Joe Biden – sie alle sind Demokraten. Auch der republikanische Ex-Präsident George W. Bush betrat später die Bühne. Merkel und Obama verbindet eine Freundschaft. So wird seine Rede vor dem Brandenburger Tor mit Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel im Museum als Musterbeispiel für Obamas diplomatische Bemühungen gezeigt. Ganz makellos war das Verhältnis allerdings keineswegs: So hatten die USA Merkels Telefon abgehört. Die Kanzlerin reagierte damals verschnupft darauf: "Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht." Der gesamte Campus ist offiziell für die Öffentlichkeit ab dem 19. Juni zugänglich. Für das Museum müssen Besucher Tickets reservieren.