Präsidenten: Merkel überraschend bei Einweihung von Obama-Museum

Datum18.06.2026 19:14

Quellewww.zeit.de

TLDRAngela Merkel besuchte überraschend die Eröffnung des Obama-Museums in Chicago. Sie stand auf der Bühne mit anderen ehemaligen Staats- und Regierungschefs, darunter Justin Trudeau und Matteo Renzi. Auch frühere US-Präsidenten und Kamala Harris waren anwesend. Die Freundschaft zwischen Merkel und Obama wird im Museum hervorgehoben, ebenso wie die diplomatischen Bemühungen Obamas. Das Verhältnis war jedoch nicht immer makellos, da die USA Merkels Telefon abgehört hatten.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Präsidenten“. Lesen Sie jetzt „Merkel überraschend bei Einweihung von Obama-Museum“. Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist überraschend zur Einweihung des Museums des früheren US-Präsidenten Barack Obama in Chicago gekommen. Mit ihr auf der Bühne waren auch andere ehemalige Regierungschefs, etwa der frühere kanadische Premierminister Justin Trudeau und der italienische Ex-Premierminister Matteo Renzi. Merkel bekam stehenden Beifall der geladenen Gäste.  Mit dabei waren unter anderem die frühere Vizepräsidentin Kamala Harris, Ex-US-Präsident Bill Clinton und seine Frau, die frühere Außenministerin Hillary Clinton sowie der frühere Präsident Joe Biden – sie alle sind Demokraten. Auch der republikanische Ex-Präsident George W. Bush betrat später die Bühne. Merkel und Obama verbindet eine Freundschaft. So wird seine Rede vor dem Brandenburger Tor mit Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel im Museum als Musterbeispiel für Obamas diplomatische Bemühungen gezeigt. Ganz makellos war das Verhältnis allerdings keineswegs: So hatten die USA Merkels Telefon abgehört. Die Kanzlerin reagierte damals verschnupft darauf: "Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht", kritisierte sie. Der gesamte Campus ist offiziell für die Öffentlichkeit ab dem 19. Juni zugänglich. Für das Museum müssen Besucher Tickets reservieren. © dpa-infocom, dpa:260618-930-245923/1