Datum18.06.2026 15:46
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Rentenkommission hat sich auf rund 30 Empfehlungen zur Sicherung der Rente geeinigt, jedoch nicht einstimmig. Die Beschlüsse wurden mit großer Mehrheit gefasst, ein einstimmiges Votum, das die Bundesregierung und Arbeitsministerin Bas erhofft hatten, blieb aus. Die Inhalte der Empfehlungen sind noch nicht bekannt, der Bericht befindet sich in Arbeit. Sollte es keine einstimmige Entscheidung geben, muss die Regierungskoalition über die Umsetzung der Vorschläge beraten.
InhaltDie Rentenkommission hat rund 30 Empfehlungen zur Sicherung der Rente. Die von der Bundesregierung erhoffte einstimmige Entscheidung blieb allerdings offenbar aus. Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hat sich auf Empfehlungen geeinigt – aber nicht einstimmig. Dies bestätigte das Büro des SPD-Kommissionsmitglieds Annika Klose der Nachrichtenagentur AFP. Laut Handelsblatt erfolgte die Einigung auf rund 30 Empfehlungen mit großer Mehrheit. Die Regierungskoalition hatte auf ein einstimmiges Ergebnis gehofft. Die Einigung sei nach mehreren Anläufen mit großer Mehrheit erzielt worden, berichtete das Handelsblatt unter Berufung auf Teilnehmer weiter. Über die Inhalte der Empfehlungen wurde demnach zunächst nichts bekannt. Kloses Büro teilte mit, dass der Bericht der Kommission noch in Arbeit sei. Die Kommission aus Professoren und Abgeordneten habe in mehreren Sondersitzungen beraten, die sich teilweise bis spät in die Nacht gezogen hätten. Jede Empfehlung wurde demnach einzeln abgestimmt und werde nun von einer deutlichen Mehrheit getragen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hatte ein einstimmiges Votum gefordert. Dann würden die Vorschläge von der Koalition auch "so umgesetzt", sagte die SPD-Chefin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. "Anderenfalls müssen wir in der Koalition darüber reden." Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.