Arbeitswelt: Ministerin: Arbeitgeber sollen Risiken durch Hitze mindern

Datum18.06.2026 15:33

Quellewww.zeit.de

TLDRHessens Arbeitsministerin Heike Hofmann fordert Arbeitgeber dringend auf, Mitarbeiter vor Hitzerisiken zu schützen. Sie betont die Gefahren für Haut, Herz-Kreislauf-System und die erhöhte Unfallgefahr durch nachlassende Konzentration. Gemäß Arbeitsstättenregeln sollte die Raumtemperatur 26 Grad Celsius nicht überschreiten, ab 30 Grad sind Schutzmaßnahmen verpflichtend. Vorschläge zur Hitzereduktion beinhalten die Verlagerung von Wärmequellen, Lockerung von Kleidervorschriften und Nutzung von Gleitzeit.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Arbeitswelt“. Lesen Sie jetzt „Ministerin: Arbeitgeber sollen Risiken durch Hitze mindern“. Die Hitzewelle rollt - aber nicht jeder kann sich freinehmen und die Zeit an einem schattigen Plätzchen verbringen. Hessens Arbeitsministerin Heike Hofmann (SPD) appelliert an Arbeitgeber, ihre Beschäftigte vor zu großer Hitze am Arbeitsplatz zu schützen. "Nicht nur das durch die UV-Strahlung bedingte Hautkrebsrisiko bei Arbeiten im Freien birgt erhebliche Gesundheitsgefahren, auch die Belastung für das Herz-Kreislauf-System wächst", warnt sie. "Außerdem steigt in überhitzten Arbeitsräumen die Unfallgefahr, da Leistungsfähigkeit und Konzentration sinken." Die Ministerin erinnert an die offiziellen Arbeitsstättenregeln, wonach die Temperatur in Arbeitsräumen 26 Grad Celsius nicht überschreiten sollte. Jenseits der 30-Grad-Marke ist der Arbeitgeber verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um die Belastung zu mindern, erläuterte Hofmann. Um Hitze in Arbeitsräumen zu reduzieren, schlägt das Ministerium unter anderem vor, Wärmequellen wie Drucker nicht im Arbeitsraum zu platzieren, Bekleidungsvorgaben zu lockern und Gleitzeitregelungen dazu zu nutzen, Arbeit in kühlere Stunden zu verlagern. © dpa-infocom, dpa:260618-930-244506/1