Anklage wegen Missbrauchs: Anklage gegen Ex-Jugendtrainer - 14 mutmaßliche Opfer

Datum18.06.2026 15:29

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Staatsanwaltschaft Rottweil hat einen ehemaligen Jugendtrainer wegen des Verbreitens und Besitzes von Kinder- und Jugendpornografie sowie sexuellem Missbrauch von Kindern angeklagt. Die Taten sollen sich zwischen 2018 und 2025 ereignet haben und sich gegen 14 mutmaßliche Opfer richten. Ermittlungen begannen 2025 nach einer Anzeige. Elektronische Datenträger wurden beschlagnahmt. Einige Vorwürfe gegen weitere Verdächtige wurden eingestellt. Ein Prozessdatum steht noch nicht fest.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Anklage wegen Missbrauchs“. Lesen Sie jetzt „Anklage gegen Ex-Jugendtrainer - 14 mutmaßliche Opfer“. In einem Fall von Kinderpornografie ist ein Ex-Jugendtrainer nun von der Staatsanwaltschaft Rottweil angeklagt worden. Wie die Behörde mitteilte, umfasst die Anklage Taten, die sich in den Jahren 2018 sowie 2023 bis 2025 ereignet haben sollen. Es gehe um 14 Geschädigte. Wann es zum Prozess vor dem Amtsgericht Rottweil kommt, ist noch unklar.  Bei den Anklagevorwürfen vom 15. Mai geht es demnach um den Vorwurf des Verbreitens pornografischer Inhalte. Auch soll er sich kinder- und jugendpornografische Inhalte besorgt haben. Daneben gehe es auch um die Vorwürfe des Herstellens jugendpornografischer Inhalte, des sexuellen Missbrauchs von Kindern und des sexuellen Missbrauchs von Kindern ohne Körperkontakt sowie des Besitzes kinder- und jugendpornografischer Inhalte. Die Ermittlungen waren nach einer Anzeige im Frühjahr 2025 eingeleitet worden. Bei einer Hausdurchsuchung wurden laut damaliger Auskunft der Staatsanwaltschaft elektronische Datenträger beschlagnahmt. Der Mann soll Kinder über das Handy aufgefordert haben, ihm Nacktbilder zu schicken. Anfangs ging die Anklagebehörde von mehr Fällen aus. Soweit der Verdacht von Straftaten zum Nachteil von 27 weiteren Geschädigten bestanden habe, seien diese Vorwürfe überwiegend mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt worden, heißt es jetzt. Einige andere Fälle seien nicht verfolgt worden. © dpa-infocom, dpa:260618-930-244456/1