Datum18.06.2026 11:43
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Zahl der Lungenkrebsfälle in Hessen ist 2024 um 27 Prozent auf 14.100 gestiegen. Männer sind etwas häufiger betroffen. Die Krankheit wird oft spät entdeckt. Besonders betroffen ist Nordhessen, was auf eine höhere Altersstruktur zurückgeführt wird. Regionale Unterschiede sind erheblich, mit den höchsten Raten im Werra-Meißner-Kreis und im Landkreis Kassel.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gesundheit“. Lesen Sie jetzt „Lungenkrebs-Fälle in Hessen stark gestiegen“. Die Zahl der an Lungenkrebs erkrankten Menschen ist in Hessen deutlich gestiegen. So waren 14.100 Frauen und Männer im Jahr 2024 von der Krankheit betroffen und damit 3.000 mehr als sieben Jahre zuvor, wie die Krankenkasse AOK in Frankfurt mitteilte. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 27 Prozent. Männer erkrankten etwas häufiger als Frauen. Da Lungenkrebs anfangs keine Beschwerden bereitet, wird er meistens erst spät entdeckt. Im Jahr 2024 waren 0,32 Prozent der hessischen Bevölkerung an diesem Krebs erkrankt, es gab jedoch deutliche regionale Unterschiede. So waren im Werra-Meißner-Kreis 0,46 Prozent der Bevölkerung betroffen, gefolgt von dem Landkreis Kassel mit 0,41 Prozent. Als Grund vermutet die Krankenkasse die höhere Altersstruktur in Nordhessen. In Darmstadt, im Taunus, der Bergstraße und Fulda lag die Zahl jeweils bei unter 0,3 Prozent. © dpa-infocom, dpa:260618-930-242749/1