Datum23.11.2025 15:50
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Vorsitzenden der Berliner SPD, Nicola Böcker-Giannini und Martin Hikel, treten zum Monatsende zurück. Ihr Rücktritt erfolgt aufgrund mangelnden Rückhalts innerhalb der Partei. Böcker-Giannini erhielt keinen Listenplatz für die Abgeordnetenhauswahl 2026, während Hikel, trotz Wiederwahl als Bezirksbürgermeister, seine Kandidatur für 2026 aufgrund unzureichender Unterstützung absagt. Beide erst seit 2024 im Amt, ziehen nun Konsequenzen aus ihrer politischen Situation.
InhaltNicola Böcker-Giannini und Martin Hikel ziehen Konsequenzen aus dem mangelnden Rückhalt innerhalb der Berliner SPD. Zum Monatsende geben beide den Parteivorsitz ab. Die Vorsitzenden der Berliner SPD, Nicola Böcker-Giannini und Martin Hikel, treten zum Monatsende zurück. Das meldete die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Parteikreise. Zuvor hatte die B.Z. berichtet. Beide Politiker informierten demnach den geschäftsführenden Landesvorstand der SPD. Die beiden Vorsitzenden, die erst seit 2024 an der Spitze der Berliner SPD stehen, ziehen damit die Konsequenzen aus mangelndem Rückhalt in der Partei. Böcker-Giannini hatte in ihrem Kreisverband Reinickendorf keinen Listenplatz für die Wahl zum Abgeordnetenhaus 2026 bekommen. Bei einer Wahlversammlung des SPD-Kreisverbands Reinickendorf unterlag sie bei der Abstimmung um Platz drei der Bezirksliste klar einer Gegenkandidatin. Hikel, der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln ist, war vor zwei Wochen bei einer Wahlversammlung der dortigen SPD mit 68,5 Prozent erneut für den Posten nominiert worden. Er hatte daraufhin überraschend angekündigt, dass er bei der Wahl 2026 nicht mehr für das Amt kandidieren wolle. Das Ergebnis gebe ihm zu wenig Rückenwind für den Wahlgang, sagte er. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.