Datum18.06.2026 10:34
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Zahl der privat zugelassenen Autos in Berlin sinkt leicht, obwohl die Einwohnerzahl steigt. 2023 waren 1,075 Millionen Autos angemeldet, verglichen mit fast 1,1 Millionen im Jahr 2021. Die Autodichte pro 1.000 Einwohner fiel von 291 auf 275. Die geringste Autodichte herrscht in Friedrichshain-Kreuzberg (168), die höchste in Steglitz-Zehlendorf (364). Parallel dazu hat sich die Zahl der Wohnmobile in Berlin seit 2010 mehr als verdoppelt, auf über 19.000 im Jahr 2024.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehr“. Lesen Sie jetzt „Etwas weniger private Autos in Berlin – Wohnmobile boomen“. Die Zahl der privat genutzten Autos in Berlin sinkt leicht. Zugleich wohnen immer mehr Menschen in der Hauptstadt, so dass es im Jahr 2025 pro 1.000 Einwohner deutlich weniger Autos gab als noch vor einigen Jahren. Im vergangenen Jahr waren knapp 1,075 Millionen private Autos zugelassen. 2021 waren es noch fast 1,1 Millionen Fahrzeuge. Seitdem ging die Zahl langsam zurück, wie aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht. Auf 1.000 Einwohner kamen 2021 291 Autos. Im vergangenen Jahr waren es noch 275 Wagen. Ein ähnlicher Trend ist auch aus anderen Großstädten mit steigenden Einwohnerzahlen und immer dichterem Straßenverkehr wie Hamburg bekannt. In der Berliner Innenstadt fahren deutlich weniger Menschen mit eigenen Autos als in den Bezirken, die weiter außen liegen. Die geringste Autodichte gibt es in Friedrichshain-Kreuzberg mit 168 Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner. In Steglitz-Zehlendorf sind es 364 und damit mehr als doppelt so viele. Deutlich mehr Fahrzeuge wurden in Berlin allerdings in einer ganz bestimmten und freizeitrelevanten Ausführung gezählt: Die Zahl der Wohnmobile hat sich in den letzten 15 Jahren weit mehr als verdoppelt. 2010 wurden 8.011 Wohnmobile gezählt, 2024 waren es 19.029. © dpa-infocom, dpa:260618-930-242258/1