Datum18.06.2026 08:31
Quellewww.zeit.de
TLDRSachsen-Anhalt stellt eine Million Euro zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners bereit. Landkreise und kreisfreie Städte erhalten finanzielle Unterstützung, um die Ausbreitung des Schädlings einzudämmen, dessen Brennhaare die Gesundheit von Menschen gefährden können. Gefördert werden Maßnahmen wie der Einsatz von Bioziden, Fadenwürmern oder das Absaugen von Nestern durch Fachfirmen. Dies ist Teil eines seit 2019 bestehenden Unterstützungsprogramms, da viele Kommunen die Bekämpfung nicht allein finanzieren können.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Umwelt“. Lesen Sie jetzt „Eine Million Euro für Kampf gegen Raupenplage“. Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners reizen Haut und Schleimhäute und können sogar Allergien auslösen. Im Kampf gegen den Schädling bekommen Landkreise und kreisfreie Städte in Sachsen-Anhalt erneut Unterstützung vom Gesundheitsministerium. Insgesamt eine Million Euro würden in diesem Jahr ausgezahlt, teilt das Ministerium in Magdeburg mit. Finanzielle Hilfe erhalten demnach die Städte Dessau-Roßlau, Magdeburg, Halle sowie die Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Börde, Stendal, Wittenberg und der Altmarkreis Salzwedel. Bezuschusst wird etwa der Einsatz von Bioziden und Fadenwürmern oder auch, wenn Fachfirmen die Nester absaugen. "Der Eichenprozessionsspinner ist nicht nur ein Forstschädling, sondern gefährdet bei intensivem Befall im öffentlichen Grün und in Gärten auch die Gesundheit von Menschen", sagt Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD). Stark betroffene Kommunen könnten sich der Ministerin zufolge eine Bekämpfung im notwendigen Umfang nicht leisten. Das Land hilft seit 2019 mit einem Zuwendungsprogramm finanziell bei der Bekämpfung. © dpa-infocom, dpa:260618-930-241546/1