Datum18.06.2026 06:44
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Nachrichtenpodcast "Was kostet der Frieden im Iran?" wird über einen möglichen Fonds von 300 Milliarden Dollar für den iranischen Infrastrukturwiederaufbau im Rahmen der Atomverhandlungen berichtet. Diskutiert werden auch wirtschaftliche Zugeständnisse und die Sicherheit der Straße von Hormus. Parallel dazu beraten die UN-Klimaverhandlungen über das Ziel, bis 2035 35 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs durch Strom zu decken, was eine stärkere Elektrifizierung von Verkehr und Industrie sowie erneuerbare Energien einschließt.
InhaltFür Irans Infrastruktur ist ein Fonds von 300 Milliarden Dollar geplant. Wie viel Geld kostet dieser Frieden? Und: Die Welt soll elektrischer werden. Offiziell haben die USA Reparationszahlungen bislang ausgeschlossen, aber bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran geht es neben dem Atomprogramm und Sicherheitsfragen auch um wirtschaftliche Zugeständnisse. Berichten zufolge wird über einen Fonds zum Wiederaufbau iranischer Infrastruktur mit einem Volumen von rund 300 Milliarden Dollar diskutiert. Darüber hinaus könnten Sanktionen gelockert, eingefrorene iranische Vermögenswerte freigegeben und Handelsbeziehungen erleichtert werden. Eine wichtige Rolle spielt auch die Straße von Hormus. In den Gesprächen geht es unter anderem um die Sicherheit der Schifffahrt und mögliche Regelungen für die Nutzung der Meerenge. Wie viel Geld womöglich in das Iranabkommen fließt, ordnet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. Bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn wird über ein mögliches neues Ziel für die Weltklimapolitik beraten. Die künftige COP31-Präsidentschaft der Türkei setzt sich dafür ein, dass bis 2035 rund 35 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs durch Strom gedeckt werden. Dabei geht es nicht nur um mehr Strom aus erneuerbaren Quellen, sondern auch darum, Verkehr, Industrie und Gebäude stärker zu elektrifizieren. Strom aus Wind- und Solaranlagen gilt als besonders effizient, weil er in vielen Anwendungen direkt genutzt werden kann. Eine stärkere Elektrifizierung könnte deshalb den weltweiten Energieverbrauch senken und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren. Welche Auswirkungen ein solches Vorhaben hätte und wie realistisch seine Umsetzung ist, erklärt Stefan Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Adidas geht das V aus. Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.