Datum17.06.2026 23:11
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Feuerwehr rettete zwei Katzen aus einem brennenden Einfamilienhaus in Siebenbäumen, Schleswig-Holstein. Die Bewohner und ein Hund waren bereits in Sicherheit. Die Löscharbeiten waren durch dichten Rauch und einstürzende Decken erschwert. Einsatzkräfte mit Atemschutz konnten die Katzen schließlich hinter einem Fenster entdecken und in Sicherheit bringen. Ein Feuerwehrmann erlitt leichte Verletzungen. Über 100 Einsatzkräfte waren vor Ort.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Aufwendiger Einsatz“. Lesen Sie jetzt „Feuerwehr rettet zwei Katzen aus brennendem Dachstuhl“. Schwieriger Einsatz mit glücklichem Ende: Die Feuerwehr hat zwei Katzen in höchster Not aus einem brennenden Einfamilienhaus in Schleswig-Holstein gerettet. Die Bewohner hatten sich selbst sowie einen Hund und eine andere Katze aus dem Haus in der Gemeinde Siebenbäumen retten können, wie der Kreisfeuerwehrverband im Herzogtum Lauenburg mitteilte. Zwei weitere Katzen seien jedoch im Gebäude zurückgeblieben. Die Löscharbeiten und die Rettungsaktion gestalteten sich den Angaben zufolge kompliziert. Mit Atemschutz seien Einsatzkräfte durch dichten Rauch bis ins Obergeschoss vorgedrungen – einer von ihnen sei dabei durch den Fußboden getreten und konnte einen Absturz nur "gerade noch so" verhindern, hieß es. Aus Sicherheitsgründen traten die Einsatzkräfte den Rückzug an. Der Brand konnte laut der Feuerwehr anschließend nur noch von außen bekämpft werden. Auch mit einer Drehleiter seien die Einsatzkräfte nicht nah genug an die Brandnester herangekommen. Weil die Flammen immer wieder aufloderten, sei mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) ein Bagger hinzugezogen worden. Doch trotz der harten Bedingungen gab es am Ende gute Nachrichten: Kurz, bevor der Bagger zum Einsatz kam, wurden die vermissten Katzen laut der Feuerwehr hinter einem Fenster entdeckt. Mit Atemschutz fingen Einsatzkräfte demnach die beiden gestressten Tiere ein und brachten sie in einem Käfig aus dem Haus. Insgesamt seien mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort gewesen, von denen zwei mit leichten Verletzungen behandelt wurden. © dpa-infocom, dpa:260617-930-240165/1