Datum23.11.2025 13:42
Quellewww.spiegel.de
TLDRWeihnachtsmärkte ziehen nicht nur Besucher an, sondern auch Langfinger. Die Polizei warnt, dass Taschendiebe oft im Duo agieren und in Menschenmengen gezielt ablenken. Um sich zu schützen, sollten Besucher insbesondere an belebten Ständen und Eingängen wachsam sein. Im Falle eines Diebstahls ist es wichtig, Kontobewegungen zu überwachen und unrechtmäßige Lastschriften zurückzubuchen. 2024 wurden in Deutschland etwa 107.720 Taschendiebstähle gemeldet, bei einer Aufklärungsquote von nur sieben Prozent.
InhaltEin Glühwein unter Freunden – und hinterher fehlt die Geldbörse. Weihnachtsmärkte sind heimelige Hotspots, leider auch für Langfinger und Trickbetrüger. Aber Sie können es ihnen schwer machen. Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Nach und nach öffnen in Deutschland die Weihnachtsmärkte. Glühweinstände und Marktbuden erleuchten die Innenstädte und locken zum Bummeln. Damit beginnt ein Fest für Taschendiebe. Im dichten Gedränge dauert es manchmal nur wenige Sekunden, bis Geldbörse, Kreditkarte oder Autoschlüssel weg sind. (Manchmal ist gleich der ganze Weihnachtsmarkt gefälscht, aber das ist eine andere Geschichte, die Sie hier lesen können.) Wie können Sie sich vor Dieben schützen? Die wichtigsten Fragen und Antworten. Oft treten Taschendiebe im Duo oder in kleinen Gruppen auf und agieren arbeitsteilig nach dem Motto: ablenken, anrempeln, Beute übergeben. Wachsamkeit ist besonders an engen, stark frequentierten Bereichen wie Eingängen, Marktständen oder bei großen Menschenansammlungen, zum Beispiel am Glühweinstand, angebracht. Egal, wie Sie Ihre Chancen einschätzen, Ihre Wertgegenstände zurückzubekommen: Trotz aller Sperrungen: Sie sollten in so einem Fall in den Wochen danach sorgfältig ihre Kontobewegungen im Auge behalten und unrechtmäßige Lastschriften zurückbuchen lassen. Ein Trost, wenn auch ein schwacher: Sie sind nicht allein. Über das ganze Jahr gesehen wurden 2024 laut polizeilicher Kriminalstatistik in Deutschland etwa 107.720 Taschendiebstähle registriert. Heutige Taschendiebe sind nach Angaben der Polizei oft professionelle, international reisende Täter. Nur wenige Fälle werden aufgeklärt – die Aufklärungsquote lag im vergangenen Jahr laut Kriminalitätsstatistik bei nur bei knapp sieben Prozent.