Schlechte Geschäfte: Chinaflaute und Irankrieg: BMW senkt Gewinnprognose

Datum16.06.2026 18:16

Quellewww.zeit.de

TLDRBMW hat seine Gewinnprognose deutlich gesenkt. Statt eines moderaten wird nun ein deutlicher Rückgang des Vorsteuerergebnisses erwartet. Auch die Auslieferungszahlen dürften sinken. Ursachen sind die Flaute auf dem chinesischen Automarkt und die Auswirkungen des Irankriegs. BMW plant zudem, Sparmaßnahmen zu beschleunigen, die sich kurzfristig negativ auf das Ergebnis auswirken werden. Der chinesische Markt verzeichnet insgesamt einen starken Absatzrückgang.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schlechte Geschäfte“. Lesen Sie jetzt „Chinaflaute und Irankrieg: BMW senkt Gewinnprognose“. BMW hat in einer Gewinnwarnung seine Ergebnisprognose für dieses Jahr nach unten geschraubt. Zahlen nannte der bayerische Autohersteller in seiner Mitteilung am Dienstagabend nicht, doch anstelle des bisher erwarteten "moderaten" steht nun ein "deutlicher" Rückgang des Vorsteuerergebnisses in Aussicht. Außerdem rechnet der BMW-Vorstand nunmehr damit, dass auch die Zahl der ausgelieferten Autos sinken wird. Bisherige Erwartung waren gleichbleibende Auslieferungen. Der Konzern machte die negative Entwicklung des chinesischen Automarkts und die Auswirkungen des Irankriegs verantwortlich.  Die BMW-Chefetage will nun Sparmaßnahmen durch nicht näher erläuterte "weitere Struktur- und Effizienzmaßnahmen" beschleunigen. Die Kostensenkung soll zwar mittelfristig positive Auswirkungen haben, wird jedoch im zweiten Halbjahr das Ergebnis belasten. In China sind die Autoabsatzzahlen eingebrochen, eine Entwicklung, die nicht nur BMW trifft. Nach jüngsten Daten des chinesischen Autoindustrieverbands CPCA sanken die Verkäufe zwischen Januar und Mai im Jahresvergleich um fast 20 Prozent. © dpa-infocom, dpa:260616-930-233495/1