Datum16.06.2026 17:02
Quellewww.zeit.de
TLDRJoshua Kimmich sieht in den bevorstehenden Spielen gegen die Elfenbeinküste und Ecuador die wahren Prüfsteine für die Fußball-Nationalmannschaft. Nach dem deutlichen Sieg gegen Curaçao mahnt er defensive Aufmerksamkeit an, um die Stabilität zu verbessern und Gegentore zu vermeiden. Kimmich hebt die Qualität des Teams hervor, um auch schwierige Gegner schlagen zu können. Ein Sieg gegen die Elfenbeinküste würde das Weiterkommen in die K.o.-Runde sichern.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Nationalmannschaft“. Lesen Sie jetzt „Kimmich: Echte WM-Prüfsteine kommen jetzt“. Joshua Kimmich erwartet nach dem 7:1-Torfest gegen Curaçao erst jetzt eine ernsthafte WM-Standortbestimmung für die Fußball-Nationalmannschaft. "Wir haben das erste Spiel gemacht gegen einen Gegner, der nicht Weltklasse-Niveau hat. Es werden Prüfsteine auf uns zukommen, an denen man erkennen kann, wo wir stehen", sagte der Kapitän der DFB-Elf bei einer Pressekonferenz in Winston-Salem. Schon für das kommende WM-Gruppenspiel am Samstag (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Toronto gegen die Elfenbeinküste mahnte der 31-Jährige defensive Aufmerksamkeit an. "Wir müssen an der Stabilität arbeiten und weniger Gegentore bekommen", forderte Kimmich. Der Treffer von Turnier-Außenseiter Curaçao hätte trotz des letztlich klaren Resultats nicht fallen dürfen. Ein Thema bleibe die "Restverteidigung". Die Elfenbeinküste um Yan Diomande von RB Leipzig habe "spektakuläre Spieler". Auch die physischen Herausforderungen würden sich in der Partie wie zum Gruppenabschluss gegen Ecuador am 25. Juni in East Rutherford verändern. Dennoch geht Kimmich die Aufgaben positiv an. "Wir haben die Qualität, um beiden Gegner wehtun zu können", sagte der Bayern-Profi. Die DFB-Auswahl nimmt nach einem freien Tag mit Familienbesuch am Mittwoch wieder das Training in Winston-Salem auf. Am Freitag geht es zum Spielort nach Toronto in Kanada. Mit einem Sieg gegen die Elfenbeinküste wäre der Einzug in die K.o.-Runde bei der WM mit 48 Teams sicher. © dpa-infocom, dpa:260616-930-233062/1