Datum16.06.2026 15:29
Quellewww.zeit.de
TLDRDas FBI hat laut seinem Chef Kash Patel einen Anschlag auf eine MMA-Veranstaltung zum 80. Geburtstag von Donald Trump vereitelt. Geplant waren demnach Drohnen mit Sprengstoff, um Gäste in Richtung von Scharfschützen zu treiben und das Weiße Haus zu stürmen. Die Behörden wurden am 10. Juni auf die Bedrohung aufmerksam und nahmen mehrere Personen fest. Die Veranstaltung fand vor dem Weißen Haus mit rund 4.000 Gästen statt.
InhaltZu seinem 80. Geburtstag ließ Donald Trump eine Arena für Käfigkämpfe errichten. Einen mutmaßlichen Anschlag auf das Event hat das FBI nach eigenen Angaben verhindert. Die US-Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben einen Anschlag auf eine Kampfsportveranstaltung zum 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump verhindert. Die mutmaßlich geplanten Anschläge seien "im Keim erstickt" worden, es befinden sich mehrere Menschen in Gewahrsam, schrieb FBI-Chef Kash Patel auf der Plattform X. Weitere Informationen zu dem Vorfall sollten "im Rahmen der gesetzlichen Beschränkungen" folgen. In einem Bericht des Senders Fox News, den der FBI-Chef teilte, hieß es unter Berufung auf Behördenmitarbeiter, dass bei dem mutmaßlichen Anschlag mit Sprengstoff beladene Drohnen eingesetzt werden sollten. Damit sollten Gebäude in der Umgebung getroffen werden, um eine Evakuierung der Veranstaltung zu erzwingen und die Teilnehmer in Richtung einer Gruppe von Scharfschützen zu treiben. Im Anschluss sei geplant gewesen, den Eingang des Weißen Hauses zu stürmen, hieß es. Das FBI und die Strafverfolgungsbehörden seien bereits am 10. Juni auf eine "potenzielle Bedrohung" für die Veranstaltung aufmerksam geworden, schrieb Patel. Trump hatte seinen 80. Geburtstag mit einem Käfigkampf-Spektakel vor dem Weißen Haus begangen. Dafür war eigens vor dem Amtssitz des US-Präsidenten eine Freiluftarena errichtet worden. Rund 4.000 Gäste waren eingeladen, die MMA-Kämpfe auf dem Gelände des Weißen Hauses zu verfolgen. Zu den Gästen zählten neben Trump und seiner Familie auch mehrere Kabinettsmitglieder und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Für weitere rund 125.000 Zuschauer waren Großleinwände außerhalb des Hauptsicherheitsbereichs aufgestellt worden.